Montag Finale mit dem Starclub

Waldauer Entenkirmes freut sich über mehr Zulauf

Mit Kapellen und Kirmeswagen: Die Kirmesburschen (vorn links) führten den Festzug durch Waldau an. Dieser startete zum ersten Mal auf der Bergshäuser Straße. Dort säumten schon viele Schaulustige die Straßen. Fotos: Dilling

Waldau. Ein Fassanstich ohne Pannen und Bierdusche wie vergangenes Jahr, eine ausgelassene Party und am Sonntag ein Festzug durch den Stadtteil, der in der Region seinesgleichen sucht, kurzum: Die Waldauer Enten sind bei ihrer 46. Kirmes ganz groß in Fahrt.

Mehr und jüngeres Publikum gewinnen, mit diesem Ziel war der Vorstand des Fördervereins um seinen Vorsitzenden Ulrich Freudenstein diesmal angetreten. Das neue Konzept sei voll aufgegangen. „Es ist sehr gelungen, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Kirmes-Vizepräsident Volker Gebhardt und zog eine rundum positive Zwischenbilanz des Volksfests, das heute, Montag, ab 17 Uhr mit dem Kabarett „Vom Winde verdreht“ des Starclubs und der Kirmes-Vesper in der Zehntscheune auf die Zielgerade geht.

Dabei hatte das Kirmesteam vor allem bei der Party am Samstagabend auf Risiko gesetzt: Erstmals nahm es keinen festen Eintritt, sondern überließ den Gästen, was sie für ihr Vergnügen ausgeben wollten. Niemand habe sich geweigert, etwas zu zahlen, sagte Gebhardt. Zwischen drei und acht Euro seien pro Person in die Kasse geflossen.

Das Motto „Zahl’ doch, was du willst“ war um so riskanter, als die Besucher des bunten Abends der Waldauer Vereine am Abend zuvor im Rahmen der 1100-Jahr-Feier der Stadt Kassel keinen Eintritt zahlen mussten. Dieser von Jürgen Blutte moderierte Abend lohnte sich auch für Neubürger des Stadtteils: Vereine und Verbände warben auf der Bühne für ihre Arbeit. Die Grundschüler mussten einen Bauchtanz-Auftritt vor dem begeisterten Publikum gleich wiederholen. Die Aktiven des Volkschors Liedertafel, des ältesten Waldauer Vereins, sangen gefühlvoll „Sierra Madre“, und der Tänzer Waled von der Offenen Schule Waldau brachte mit seinen Künsten das jüngere Publikum in Stimmung.

Entenkirmes: Party und Festumzug in Waldau

Nach dem Ausklingen des bunten Abends startete die Kirmes Freitagnacht mit dem Fassbieranstich durch. Da seien immer noch 150 Gäste in der Scheune gewesen, berichtete Gebhardt. Er bekam wie viele andere Helfer nicht viel Schlaf, musste doch die Einrichtung der Scheune wegen der Kinderkirmes am folgenden Vormittag umgebaut werden. Das von Sabine Bauer vorbereitete Kinderprogramm sei so gut angekommen „wie seit Jahren nicht mehr“, sagte Kirmespräsident Freudenstein. Geholfen hat da wohl auch das Bilderbuchwetter am Samstag. Nach dem Frühschoppen sei die Erbsensuppe schnell ausverkauft gewesen, sagte Gebhardt.

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