Enten hoben bei Kirmes ab

Mit Musik und vielen Festwagen: Die Kirmesburschen und Oberbürgermeister Bertram Hilgen führten den Umzug am Sonntag an, der wie im vergangenen Jahr auf der Bergshäuser Straße startete und an der Zehntscheune endete. 3 Fotos: Dilling

Waldau. Gegen die Waldauer Kirmes ist der Flughafen Calden eine lahme Ente. Das mögen sich die Landfrauen beim Festzug der Waldauer Entenkirmes gedacht haben: Sie starteten als Flugzeug-Crew mit eigener Airline. Mit solch schicken Stewardessen, die nebenher noch 40 Bleche Kuchen für die Kirmesgäste backten, sollten es die Caldener auch mal probieren!

Der Umzug, bei dem Tausende Schaulustige die Straßen des Stadtteils säumten, war erwartungsgemäß der Höhepunkt der 47. Entenkirmes. 70 Gruppen und Wagen schlängelten sich durch Waldau, verteilten heiße Würstchen, Popcorn und Kamelle. Anders als in vielen dörflichen Gemeinden haben die Waldauer keine Probleme, einen repräsentativen Zug zu bestücken. Viele Vereine, Schulen und Kindergärten hätten das Ereignis fest in ihrem Terminplan, sagt Ulrich Freudenstein, Präsident des Fördervereins der Entenkirmes.

Die Waldauer Kirmesleute, deren Rückgrat die Freiwillige Feuerwehr bildet, sind eben gut vernetzt und haben viele Freunde. Neben den Kasseler Karnevalisten stachen dabei die tanzende Forstfelder „Baccardi Connection“ besonders hervor.

Entenkirmes in Waldau

Die dörfliche Tradition lebt in Waldau auch fort, weil es immer wieder jungen Nachwuchs gibt: Die neuen Kirmesburschen Björn Wiegenstein (17) und der gleichaltrige Azubi Marc Buntrock verdienten sich beim Ständchenspielen am Samstag mit dem Spenden-Sarg die ersten Sporen. Für die beiden Jungen, die gerade in die Einsatzabteilung der Feuerwehr gewechselt sind, zückten Einig gern das Portemonnaie.

Insgesamt war Freudenstein am Sonntagmittag mit dem Besuch zufrieden. Allerdings seien zum Partyabend in der Zehntscheune und zum Frühschoppen am Sonntag etwas weniger Gäste als 2013 gekommen.

Von Peter Dilling

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