Vorbereitungen bereits angelaufen

Ganz im Zeichen der Ente: Zum 50. Mal laden die Waldauer zur Kirmes ein

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Freuen sich auf die Jubiläumskirmes: (von links) Koordinationsvorsitzende Sabine Bauer, Kirmesvater Martin Waßmuth, Vizepräsident Volker Gebhardt und Präsident Ulrich Freudenstein vom 1994 gegründeten Förderverein Waldauer Enten-Kirmes. 

Kassel. Das Geschnatter Waldau geht wieder los. Bei Grillabend und Jahresversammlung des Fördervereins Waldauer Enten-Kirmes war es am Wochenende deutlich zu hören.

Die Mitglieder um Präsident Ulrich Freudenstein und Kirmesvater Martin Wassmuth blickten zufrieden auf 2016 zurück und weckten Vorfreude auf das, was 2017 gefeiert werden soll: die 50. Enten-Kirmes, das Jubiläum.

Die Anfänge

Die Enten-Kirmes liegt traditionell in Händen der Waldauer Feuerwehr, speziell der Einsatzabteilung. 1968 luden die Brandbekämpfer erstmals zur Kirmes ein. Die stieß gleich auf solche Resonanz, dass es im alten Saal des Hessischen Hofs, der Kirmes-Keimzelle, richtig eng wurde. Schon damals und bis heute mit dabei: das Martini-Bier.

Lebende Tiere und eine gebaute Ente: ein kurioser Beitrag zum Umzug bei der Waldauer Enten-Kirmes im Jahr 1975.

Die Ziele

Zwei Ziele stehen bei der Kirmes im Vordergrund, meint Ulrich Freudenstein, der 1984 als Kirmesbursche begann und seit 1995 Präsident des Fördervereins ist. Einerseits stelle das gemeinsame Feiern einen Ausgleich zum belastenden Feuerwehrdienst dar. „Das hat was mit Kameradschaft zu tun.“ Andererseits sei es schon den Kirmesgründern damals, als das Neubaugebiet entstand, darum gegangen, die Neubürger zu integrieren. 

Menschenmenge vor dem Vereinslokal „Hessischer Hof“: der Umzug zur Waldauer Enten-Kirmes im Jahr 1994. 

Bei der Kirmes lerne man alle Vereine kennen. Landfrauen, Kindergärten, Karnevalsgesellschaften und viele mehr machten etwa beim Festzug am Sonntag mit. Freudenstein: „Es ist schön, was sich da im Ort bewegt.“

Das Programm

Die Jubiläumskirmes vom 14. bis 16. Oktober wird ganz im Zeichen der Ente stehen. Gefeiert wird – wie seit 13 Jahren – in der historischen Zehntscheune. Am Freitag wird es einen vereinsinternen Festkommers geben mit Rückschau auf die 50 Jahre. Mit Live-Musik, Reiner-Irrsinn-Show und Varietee am Montag werde wieder drei Tage tolle Stimmung im Stadtteil herrschen, hofft Freudenstein. Die Resonanz ist ungebrochen. Vergangenes Jahr kamen 450 Gäste in die Zehntscheune. „Da stoßen wir bereits an unsere Kapazitätsgrenze.“

Waldauer sind "de Änden"

Der Spitzname der Waldauer lautet „de Änden“ (die Enten). Wie die Bewohner zu diesem Spitznamen kamen, ist nicht geklärt. Vermutet wird, dass der Name mit den vielen Wasservögeln zusammenhängt, die sich einst in dem Dorf nahe Fulda und Fuldaaue sowie der Kiesteiche aufhielten.

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