Entwicklungskonzept des Kasseler Ostens wurde Ortsbeiräten vorgestellt

Kinder wollen Sicherheit

Daniela

Kassel. Seit über eineinhalb Jahren sind sie in den vier Stadtteilen Bettenhausen, Forstfeld, Unterneustadt und Waldau unterwegs: Das Amt für Stadtplanung, das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Kassel und die Mitarbeiter des Vereins Rote Rübe. Ihr Ziel ist es mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen ein Stadtentwicklungskonzept zu erarbeiten.

Die Ergebnisse stellten Gunther Burfeind (Spielmobil Rote Rübe) und Daniela Ritter (Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Kassel) den Mitgliedern der vier Ortsbeiräte in einer großen Präsentation vor. Bei Aktionen an Grundschulen, Horts, Jugendzentren und Spielangeboten auf öffentlichen Stadtteilplätzen bekamen Kinder und Jugendliche die Chance, ihre Wünsche in Bezug auf den heimische Stadtteil zu äußern. Aber auch kritische Themen wurden angesprochen und über Lösungen diskutiert. Insgesamt arbeiteten über 350 Kinder von fünf bis zwölf Jahren mit.

Gefahren auf dem Schulweg

Was also gefällt den jungen Menschen in ihrer Heimatstadt? „In allen vier Stadtteilen kamen ähnliche Ergebnisse heraus“, fasste Gunther Burfeind zusammen. „Die Kinder fühlen sich auf dem Schulweg nicht sicher, weil es zum Beispiel die Grünphasen beim Überqueren der Straße zu kurz sind.“

Constanze Richter ist Leiterin des Horts Unterneustadt. Sie nahm ihre Chance wahr und wies auf die Situation am Unterneustädter Kirchplatz hin. „Eine Ampelphase reicht nun einmal nicht aus, um die Straße zu überqueren. Das verunsichert die Kinder, aber auch ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.“

Wichtig war es den Beteiligten, kurzfristig Projekte zur Verbesserung in den Stadtteilen umzusetzen. „Das sind unsere Ruck-Zuck Projekte, die die Kinder auch mitbekommen haben.“ Darunter zählen unter anderem neue Tischtennisplatten, Sanierungen von Bolzplätzen und neue Sitzgelegenheiten im gesamten Kasseler Osten.

Neue Tore für Bolzplatz

In Waldau gibt es nun am Bolzplatz der Turnhalle neue Tore. Diese Projekte wurden pro Stadtteil mit 2500 Euro vom Kinder- und Jugendbüro unterstützt.

Das Projekt wird Mitte 2014 abgeschlossen. (pgr) Archivfotos: Puchta/Grugel

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