Gelbe Markierungen reichen Eltern nicht aus

Schulweg: Stadt Kassel soll prüfen, ob mehr Sicherheit möglich ist

Gelbe Symbole auf der Fahrbahn: Auf der Breslauer Straße reichen sie nach Ansicht von Eltern nicht, um ihren Kindern ein sicheres Überqueren zu ermöglichen. Foto: Dilling

Waldau. An den Fahrbahnen gibt es gelbe Markierungen, die Schulkindern den sichersten Weg zur Schule oder nach Hause zeigen sollen. Das reicht aber - zumindest nach Ansicht einer Reihe von Eltern der Grundschule Waldau - nicht aus.

Die Überquerung der Breslauer Straße und der Liegnitzer Straße sei besonders für Erst- und Zweitklässler gefährlich, sagte Ortsbeiratsmitglied Dirk Seeger, der selbst ein Kind in dieser Grundschule hat, während der jüngsten Sitzung des Gremiums. Der Ortsbeirat forderte den Magistrat auf, zu prüfen, ob und auf welche Weise an den neuralgischen Stellen mehr Sicherheit geschaffen werden kann.

Er sei vom Schulelternbeirat gebeten worden, sich für dieses Thema einzusetzen, sagte Seeger. Er berichtete, dass unlängst ein Schulkind auf der Liegnitzer Straße beim Überqueren fast angefahren worden wäre, weil ein Pkw versuchte, ein Auto zu überholen, dessen Fahrer für das Kind angehalten hatte. An der Breslauer Straße hätten Schulkinder schlechte Sicht auf den Autoverkehr, weil oft parkende Lkw den Blick versperrten. Das gelte vor allem für Kinder, die in Höhe der Sparkasse die Straße überquerten, um ins Unterdorf zu gelangen.

Jürgen Blutte (Bündnis 90/Grüe) schlug vor, Figuren als Warnhinweise für Autofahrer aufzustellen, die die Schüler im Werkunterricht aussägen könnten. Ortsvorsteher Joachim Bonn bezweifelt jedoch, dass die Straßenvervehrsbehörde da mitspielen würde. Jutta Schwalm (CDU) räumte ein, dass die Sicht der Kinder auf den Verkehr an der kreiselartigen Einmündung am Einkaufszentrum schlecht sei. Besser als Schilder oder Markierungen helfe da aber eine regelmäßige Verkehrserziehung der Kinder. „Da sind auch die Eltern gefragt“, sagte Schwalm.

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