78 Unterstützer gründeten Förderverein in Wattenbach und wollen mit Gemeinde Betreibervertrag aushandeln

Waldschwimmbad scheint gerettet

Geschafft: Der Förderverein für die Rettung des Waldschwimmbads ist gegründet. Auf dem Bild sind zu sehen: Christian Gabbert (von links), David Schliestädt (Schwimmbadwart), Uta Erdmann, Andreas Erdmann (Schriftführer), Frank Wille (Öffentlichkeitsarbeit) sowie die Beisitzer Marc Schindehütte und Nadja Heinemann. Nicht auf dem Bild ist Kassenwart Volker Gabbert. Foto: Wohlgehagen

Söhrewald. Die Rettung des von der Schließung bedrohten Waldschwimmbads in Wattenbach rückt in greifbare Nähe: Am Samstag haben 78 engagierte Bürger und Freunde des Bades einen Förderverein aus der Taufe gehoben, der dazu beitragen will, das Freibad und seinen sommerlichen Betrieb dauerhaft zu erhalten.

Ehrenamtliche Kräfte

„Unser Schwimmbad soll nicht geschlossen werden“, sagte Uta Erdmann, die während der Gründungsversammlung einstimmig als 1. Vorsitzende gewählt wurde. Christian Gabbert übernahm das Amt des 2. Vorsitzenden.

Der Förderverein will seine Ziele in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde als Träger des Waldschwimmbads erreichen.

Die Initiatoren der Rettungsaktion aus den Reihen der DLRG-Ortsgruppe Wattenbach und des SPD-Ortsvereins Söhrewald haben im Vorfeld der Vereinsgründung ganze Arbeit geleistet. Schon jetzt stehen ehrenamtliche Kräfte für Instandsetzungsarbeiten bereit. Ob der Förderverein oder seine Mitglieder weitere Aufgaben übernehmen können, wird in Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung geklärt. Dem Vernehmen nach soll ein Betreibervertrag ausgehandelt werden. Klargestellt wurde, dass die hauptamtliche Freibad-Aufsicht bei der Kommune verbleiben soll.

„Es ist vorgesehen, das Waldschwimmbad ein bis zwei, vielleicht sogar bis zu zehn Jahre geöffnet zu halten“, sagte Uta Erdmann.

Die Gründungsversammlung wurde von David Schliestädt zügig geleitet. Das Reglement für den Verein ergibt sich aus der einstimmig angenommenen Satzung. Auch bei den Wahlen gab es keine Gegenstimmen.

Die Gründungsmitglieder stimmten für einen Jahres-Mitgliedsbeitrag von 30 Euro für Erwachsene ab 18 Jahren. Spenden an den Förderverein können von der Steuer abgesetzt werden, das Finanzamt werde die Gemeinnützigkeit anerkennen, sagte David Schliestädt während der Vereinsgründung. (ppw)

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