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Waren Kasseler Handydiebe an Übergriffen in Köln beteiligt?

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Kölner Silvesternacht mit Folgen: Bis Dienstag dieser Woche wurden 553 Strafanzeigen erstattet - in etwa 45 Prozent der Fälle unter anderem wegen Sexualdelikten. Archivfoto: Markus Böhm
Kölner Silvesternacht mit Folgen: Bis Dienstag dieser Woche wurden 553 Strafanzeigen erstattet - in etwa 45 Prozent der Fälle unter anderem wegen Sexualdelikten. Archivfoto: Markus Böhm

Kassel. Zwei mutmaßliche Handydiebe aus Algerien - die in Kassel festgenommen worden waren - haben möglicherweise etwas mit den Übergriffen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof zu tun.

Sie waren am Freitag vergangener Woche von der Bundespolizei in Kassel festgenommen worden und sitzen seitdem in der JVA Kassel I in Wehlheiden in Untersuchungshaft. 

Die beiden Männer im Alter von 21 und 30 Jahren, einer davon ein Asylsuchender, waren in einem Regionalexpress von Frankfurt nach Kassel dabei beobachtet worden, wie sie Handys gestohlen haben sollen. Bei der Durchsuchung der beiden Verdächtigen in Kassel stellte die Bundespolizei sechs Smartphones sicher.

Nach Informationen der HNA befanden sich zumindest auf einem dieser Handys Aufnahmen von dem Bahnhofsplatz in Köln, die in der besagten Silvesternacht aufgenommen worden sein sollen.

Die Bundespolizei in Kassel hat sich daraufhin mit der Sonderkommission (Soko Neujahr) in Köln in Verbindung gesetzt. Die Mobiltelefone seien zur weiteren Auswertung nach Köln geschickt worden, heißt es aus Ermittlerkreisen.

Nach den massiven Sex-Übergriffen auf der Kölner Domplatte gingen allein bis Dienstag dieser Woche 553 Strafanzeigen ein - in etwa 45 Prozent der Fälle unter anderem wegen Sexualdelikten.

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