Warnstreik bei der Bahn: Regionalbahnen fahren trotzdem

Kassel. Arbeitskampf an Kassels Bahnhöfen: Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) hat am Freitagvormittag bundesweit zu Streiks aufgerufen. Auf den nordhessischen Regionalverkehr hatte das nur geringe Auswirkungen.

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Zum dritten Mal innerhalb von zehn Tagen legten die GDL-Mitglieder ihre Arbeit nieder. Zwischen 8.30 und 11.30 Uhr wollten sie so bundesweit den Bahnverkehr stören.

Am Kasseler Hauptbahnhof, fuhren die meisten Regionalzüge trotzdem planmäßig. Ein Cantus aus Göttingen hatte eine halbe Stunde Verspätung, und auf der Regionaltram-Strecke nach Wolfshagen fielen zwei Züge aus.

Die Bahn hatte dafür gesorgt, dass bestreikte Züge von anderen Lokführern übernommen wurden. „Mich ärgert es maßlos, wenn Beamte als Streikbrecher eingesetzt werden“, kommentierte Thomas Hupfeld, stellvertretender GDL-Bezirksvorsitzender, den Notfallplan der Bahn.

Deutlich größer waren die Verspätungen am Bahnhof Wilhelmshöhe. Eine Stunde lang schaffte es die GDL, drei der vier Ferngleise zu blockieren. Auch die Arbeitsniederlegungen an anderen Bahnhöfen hatten Auswirkungen auf Kassel. Teilweise hatten Fernzüge bis zu zweieinhalb Stunden Verspätung. (mcj)

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