Bäder könnten schon vor dem 1. Mai öffnen

Wasser marsch für die Freibäder in Kassel - Vorgezogener Saisonstart?

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Das Becken wird geflutet: Marcel Brede von den Städtischen Werken kümmert sich im Freibad Harleshausen um die Vorbereitungen auf die Saison. Die könnte etwas früher als sonst beginnen. 

Kassel. In den nächsten Tagen soll es schon mal einen Vorgeschmack auf den Sommer mit Temperaturen bis zu 25 Grad geben. Bestes Schwimmbadwetter eigentlich. In Kassel beginnt die Freibadsaison aber traditionell am 1. Mai. Könnte man den Start nicht vorverlegen?

„Das ist gar nicht so unrealistisch“, sagt Ingo Pijanka, der Sprecher der Städtischen Werke, die die Bäder betreiben. Von heute auf morgen könne man die Vorbereitungen nicht reffen, aber in der letzten Aprilwoche sei eine frühzeitige Öffnung durchaus möglich. „Wir beobachten, wie sich das Wetter entwickelt und reagieren entsprechend“, sagt Pijanka.

Vorreiter Auebad

Besonders gut geeignete für eine frühzeitige Freiluftsaison ist natürlich das Auebad. Hier ist es auch bei wechselhaftem Wetter möglich, den Hallenbadbereich zu öffnen und um die Außenanlagen mit Schwimmbecken und Sprungturm zu erweitern. Doch auch in den beiden Freibädern laufen die Vorbereitungen auf die Saison. Die wurden in den vergangenen Jahren für jeweils 3,2 Millionen Euro grundlegend saniert und präsentieren sich in einem hervorragenden Zustand. In Harleshausen wurde bereits das Wasser eingelassen. Angesichts der großen Mengen, die dafür erforderlich sind, braucht man dafür zwei Tage. Jetzt wird es langsam auf Betriebstemperatur gebracht. „Das Bad hat die Wintermonate gut überstanden, es kann bald losgehen“, sagt Marcel Brede. Als Fachangestellter für Bäderbetriebe kümmert er sich jetzt darum, dass die Technik des Bades funktioniert und steht später als Schwimmmeister auch am Beckenrand.

Guter Vorverkauf

Wenn es nach den Vorverkaufszahlen geht, dann steht beiden Freibädern eine gute Saison bevor. „Wir hatten noch nie eine so gute Resonanz“, sagt Kuno Hottenrott vom Förderverein Freibad Wilhelmshöhe. 25.000 Euro habe man den Städtischen Werken aus dem Vorverkauf übergeben. Ähnlich gut ist die Bilanz in Harleshausen. Da kamen nach Angaben des dortigen Fördervereins 24 000 Euro zusammen.

Die ehrenamtlichen Helfer in beiden Vereinen haben bereits dafür gesorgt, dass auf den Freibadgrundstücken kein Laub mehr liegt und die Büsche geschnitten sind. Außerdem kümmern sie sich um die gastronomische Versorgung der Badegäste. In Wilhelmshöhe macht das Massimo Ferrante mit seinem Restaurant A qua und der Poolbar. Hier wird es demnächst auch italienisches Eis geben,

In Harleshausen reicht das Angebot in der Regie von Reinhard Kahl von Pommmes bis Ahler Wurscht und Thainudeln.

Auch wenn die Saison schon früher beginnen sollte: Beide Fördervereine laden auf jeden Fall zum Anschwimmen am 1. Mai ein.

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