Verdächtiger hatte Opfer lebensgefährlich verletzt

Nach Messerattacke in Kassel im März: 28-Jähriger in U-Haft

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Ermittlungen der Polizei nach der Tat im März: Die Beamten durchsuchten die angrenzende Umgebung in Wehlheiden.

Kassel. Ein 28-jähriger Deutsch-Marokkaner ist am Montag an der Ludwig-Mond-Straße in Wehlheiden festgenommen worden. Er soll Anfang März einen 54-jährigen Mann in Wehlheiden überfallen haben.

Das Opfer, das sich damals auf dem Heimweg von einem Kneipenbesuch befand, war am Samstag, 3. März, mit einem Messer in die Brust gestochen und dabei lebensgefährlich verletzt worden.

Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ ein Richter am Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt nach Wehlheiden gebracht, so Polizeisprecher Matthias Mänz und Staatsanwalt Andreas Thöne in einer gemeinsamen Presseerklärung. 

Bei intensiven Ermittlungen und infolge der Auswertung von Beweismitteln sei der 28-Jährige in den Fokus der Beamten des Kommissariats 35 geraten. Weitere Angaben machten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag nicht. Sie verwiesen auf die laufenden Ermittlungen.

36 Polizeischüler hatten nach der Tat im März den Erkennungsdienst unterstützt und im gesamten Quartier nach Beweismitteln gesucht.

Der 54-jährige Mann war an dem Samstagabend gegen 23.30 Uhr überfallen worden, nachdem er die Gaststätte „Backstube“ an der Kochstraße verlassen hatte. Danach war er über die Paul-Nagel-Straße gegangen. An der Leibnitzstraße griff der Täter den 54-Jährigen von hinten mit den Worten „Geld her“ an. Es gab ein Gerangel, bei dem der Täter das Opfer mit einem Messer in die Brust gestochen haben soll.

Anschließend flüchtete der Räuber mit der Geldbörse des Opfers. Dem Opfer sei nach der Attacke von einem Autofahrer geholfen worden, der am Tatort angehalten habe, so die Polizei. Der Zeuge habe den Mann zunächst nach Hause gebracht. Von dort wurde der Rettungsdienst gerufen, der wiederum die Polizei alarmierte.

Mann in Kasseler Stadtteil Wehlheiden niedergestochen und lebensgefährlich verletzt

Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
 © Ulrike Pflüger-Scherb
Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
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Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
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Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
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Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
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Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
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Tatort Paul-Nagel-Straße/Leibnitzstraße (Wehlheiden) Mann wurde niedergestochen und lebensgefährlich vereltzt. Polizeischüler suchen im Auftrag des Spurensicherung den Tatort und die Umgebung ab, POlizei
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