Wehlheider Platz im Wandel: Neue Gastros bieten Suppen, Eis und Torten

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Mit Waren der Saison: Manuela Arndt eröffnet die Suppenplantage am Wehlheider Platz.

Wehlheiden. Täglich sind viele Menschen auf dem Wehlheider Platz unterwegs. Unschöne Themen wie Drogen hatten ihn ins schlechte Licht gerückt. Jetzt aber gibt es einige neue kulinarische Angebote.

Kulinarisch gesehen stand der Wehlheider Platz bislang nicht unbedingt an erster Stelle bei vielen Kasselern und das, obwohl der Kochtopf-Brunnen eigentlich anderes vermuten lässt. Lediglich im Steakhouse Nais konnte man seinen Hunger stillen. Ein kleines Mittagsangebot gibt es noch im Café Oliev.

Dabei sind täglich viele Menschen auf Platz an der Wilhelmshöher Allee unterwegs, auf dem Weg zur Straßenbahn oder zum Einkaufen. Jeden Freitag findet ein Wochenmarkt statt. Allerdings ist der Wehlheider Platz in den letzten Jahren durch unschöne Themen ein wenig ins schlechte Licht gerückt worden. Viele Obdachlose halten sich auf dem Platz auf. Auch Drogen sollen hier immer wieder verkauft werden. Aber in den vergangenen Wochen hat sich einiges verändert. Neue Geschäfte sollen den Platz ab sofort beleben.

Suppenplantage

Im früheren Geschenkeladen Kalimera ist wieder Leben eingekehrt. Manuela Arndt eröffnet hier am Mittwoch, 3. Mai 2017, ihre Suppenplantage. Das frühere Ladenlokal ist in den letzten Wochen in ein Restaurant umgestaltet worden. Auch im Außenbereich wird es weitere Sitzplätze geben. Arndt stammt aus Nordhessen, hat viele Jahre in Bamberg gelebt und ist jetzt aus privaten Gründen wieder zurückgekehrt.

In Bamberg hat die 46-Jährige bereits einen Laden mit ähnlichem Konzept betrieben. Die Suppenplantage soll montags bis freitags ab 11 Uhr geöffnet haben. Arnd kocht selbst. Bei den Produkten legt sie Wert auf regionale und saisonale Ware. Die Suppen gibt es in verschiedenen Größen. Die kleine Portion ist ab 2,50 Euro zu bekommen. Eine Sattmacher-Portion Gulaschsuppe liegt bei 7,80 Euro. Mit dem Klischee, dass man von Suppen nicht satt wird, will Arndt aufräumen. „Wer nach der großen Portion noch Hunger hat, der bekommt auch gerne noch einen Nachschlag“, sagt sie.

Angeboten werden Suppenklassiker, aber auch ungewöhnlichere Varianten wie beispielsweise eine Rotkohlsuppe. Die Suppen gibt es auch zum Mitnehmen mit Pfandsystem in Mehrweggläsern. Auch Salate und ein Tagesgericht wird es geben. Zudem ist ein Suppenkurier angedacht, der die Suppe direkt ins Büro liefert.

San Remo

Das Café Kuka direkt an der Haltestelle Kirchweg ist Geschichte. Begrüßt werden Eisliebhaber jetzt im San Remo. Renan Burin und Ricardo Denoni haben das Café von Hamid Baroudi übernommen. Der Künstler will wieder mehr Zeit für andere Projekte haben und sich mehr seiner Musik widmen. Im San Remo gibt es neben Eisspezialitäten auch ein Frühstücksangebot sowie Kuchen- und Torten.

Mein Café

Backwaren der Bäckerei Döhne aus Baunatal gibt es im Kiosk Treichel an der Wilhelmshöher Allee schon seit einigen Jahren. Jetzt wird der Cafébereich erweitert, sodass man zukünftig dort auch frühstücken kann.

Außerdem wird es ein Kuchen- und Tortenangebot geben. Auch das angrenzende „Wohnzimmer“, wo Betreiberin Sandra Steinbrecher-Treichel verschiedene Dekoartikel verkauft, wird bleiben. Derzeit läuft noch der Umbau. Pünktlich zur documenta soll dann alles fertig sein. Auch Sitzplätze im Außenbereich sind dann geplant.

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