Klage wegen Baugenehmigung

Opel-Gelände: Gericht lehnt Eilantrag einer Eigentümerin ab

Kassel. Das Verwaltungsgericht (VG) hat den Eilantrag der Eigentümerin eines Mehrfamilienhauses an der Schönfelder Straße (Wehlheiden) abgelehnt. Die Frau hatte in einem Eilverfahren gegen die Stadt wegen der Erteilung der Baugenehmigung des dritten Bauabschnittes auf dem ehemaligen Opel-Gelände geklagt.

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Dort baut die Vibro-Gruppe aus Mönchengladbach 40 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen. Die Eigentümerin des gegenüberliegenden Hauses hatte argumentiert, dass der nachbarschaftliche Schutz durch den Bau nicht umfänglich gewährleistet sei. Das Gebäude werde höher als im Bebauungsplan vorgesehen.

Daraufhin hatte der Bauherr bereits Änderungen vorgenommen: Die Traufhöhe (hier: der oberste Abschluss des letzten Vollgeschosses) sei reduziert und das Staffelgeschoss weiter zurückgesetzt worden. Nach Angaben eines VG-Sprechers sei die Baugenehmigung in Ordnung und an ihrer Erteilung sei auch nichts zu bemängeln. Die Klägerin hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) einzulegen.

Die ersten Mieter sollen im August/September dieses Jahres in den 4,5 Mio. Euro teuren Bau einziehen. (use)

Rubriklistenbild: © Koch

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