Eigenes Heim, aber nicht allein

Schönfelder Straße: Meiste altengerechte Wohnungen sind vermietet

Mittendrin in einem lebendigen Quartier: Das neue Awo-Haus an der Schönfelder Straße bietet 39 Wohnungen Platz. Fotos: Koch

Wehlheiden. Der 68-jährige Reinhold Fahl kommt aus dem Schwärmen über seine neue Adresse gar nicht mehr heraus. „Ich habe hier fußläufig alles, was ich benötige."

"Im Gesundheitszentrum finde ich meinen Kardiologen, gleich daneben den Supermarkt, ein paar Schritte und ich bin an der Straßenbahnhaltestelle und gute Gaststätten sind auch nicht weit.“

Fahl, der zuletzt als technischer Kaufmann in München gearbeitet und gelebt hat, wohnt seit Oktober in einer hellen, modernen 50-Quadratmeter-Wohnung im Awo-Wohnhaus Schönfelder Straße 5. Im Prospekt der Awo Nordhessen, die hier der Generalmieter ist, wird das Projekt auf dem ehemaligen Opel-Gelände als „barrierefreies Wohnen am Gesundheitszentrum mit wählbaren Betreuungsangeboten“ beschrieben.

4,8 Mio Euro investiert

Nach etwas über einem Jahr Bauzeit war das Gebäude im Oktober bezugsfertig. Der Bauherr, die Vibro-Gruppe aus Mönchengladbach, hatte 4,8 Millionen Euro investiert. Von den 39 Wohnungen zwischen 50 und 79 Quadratmetern Größe sind 32 bereits vermietet. Die Kaltmieten liegen zwischen 430 und 620 Euro im Monat.

Es handelt sich um viele kleinere Wohnungen für einzelne Personen, die meisten mit separater Küche und geräumigen komplett barrierefreien Badezimmern. Auch Tiefgarage und Fahrradkeller stehen den Bewohnern zur Verfügung.

In der Nachbarschaft befindet sich das Awo-Pflegeheim.

„Wir wollten im Quartier Angebote für Ältere gebündelt anbieten, von Wohnungen über Pflegeplätze bis zu Zimmern in Wohngemeinschaften“, sagt der Geschäftsführer der Awo Nordhessen, Michael Schmidt. Die ambulante Pflege könne auch bequem in der eigenen Wohnung stattfinden. „Wir halten das für das Modell der Zukunft.“ Der Grundstein und wichtiger Knotenpunkt im Netzwerk sei das Gesundheitszentrum Ecke Wilhelmshöher Allee/ Schönfelder Straße mit vielen Angeboten an ärztlicher Versorgung und Therapien gewesen. Schmidt: „Wir haben im Haus und im Quartier für jeden die passende Lösung.“

Für die notwendige Kommunikation im Haus und darüberhinaus sorgt Quartiersmanagerin Silvia Wels. Die Sozialpädagogin initiiert unter anderem, dass alle miteinander in Kontakt treten können. Sobald sie das Haus betritt, ist sie Ansprechpartner für jeden Bewohner. Eine Wohnung im Erdgeschoss hat die Awo für Gemeinschaftsaktivitäten, für Feste, gemeinsames Kochen und anderes mehr reserviert.

Kontakt: Silvia Wels, Tel: 05 61 /  28 61 02 60,

mail: silvia.wels@awo-nordhessen.de

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