Vorbereitungen für Sanierung: Mauer wächst vor JVA

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Sicht- und Lärmschutz an der Windmühlenstraße: Die Baumauer ist drei Meter hoch, 150 Meter lang und soll begrünt werden.

Seit dieser Woche wird die drei Meter hohe und 150 Meter lange Sicht- und Lärmschutzwand entlang der Windmühlenstraße in Wehlheiden errichtet.

Diese Mauer, die begrünt wird, soll die Anwohner vor Belästigungen durch die Baustelle in der Justizvollzugsanstalt Kassel I schützen. Nach Angaben von Michael Achtert, Sprecher des Justizministeriums, sollen drei Tore in die Sichtschutzwand gebaut werden. Die Baustellenzu- und -ausfahrt befindet sich an der Windmühlenstraße,

Das im Jahr 1882 gebaute Gefängnis soll nach über 136 Jahren Betrieb nämlich zum ersten Mal grundsaniert werden. Bei laufendem Betrieb. Die Sanierung wird voraussichtlich zehn Jahre dauern. Das Land Hessen wird in die Sanierung der JVA bis zu 100 Millionen Euro investieren. Das Gefängnis, in dem über 300 Mitarbeiter beschäftigt sind, hat insgesamt 508 Haftplätze. Damit ist es eine der größten Justizvollzugsanstalten in Hessen.

Der Ministeriumssprecher geht davon aus, dass im Frühjahr 2021 die Häftlinge aus dem Flügel B in einen anderen Flügel umziehen können, damit dieser als erstes saniert werden kann. Nach dem Haupthafthaus B sollen die Flügel C, A und D in Etappen saniert werden.

Unterdessen beschwert sich ein Anwohner, dass seit dieser Woche ein beidseitiges absolutes Halteverbot in der Windmühlenstraße in Höhe der JVA besteht. Dabei sei den Anwohnern versichert worden, dass durch die Sanierung keine Parkplätze wegfallen.

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