Premiere mit Weihnachtsflair

Winterzauber vor der Orangerie in Kassel: Diese Corona-Regeln gelten

Wunderschönes Ambiente für den „Winterzauber“: Vanessa Rotter verkauft Blumenzwiebeln neben dem Marmorbad. Amaryllis gibt es bei ihr für die Vase, im Topf oder mit Wachs ummantelt.
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Wunderschönes Ambiente für den „Winterzauber“: Vanessa Rotter verkauft Blumenzwiebeln neben dem Marmorbad. Amaryllis gibt es bei ihr für die Vase, im Topf oder mit Wachs ummantelt.

Am Donnerstag wurde erstmals der „Winterzauber“ vor der Orangerie in Kassel eröffnet. Bis Samstag bieten über 100 Aussteller zahlreiche Produkte rund um das Weihnachtsfest an.

Kassel – „Viele sagen, es ist wie eine Geburt zu Weihnachten.“ Vanessa Rotter spricht über die Amaryllis, umhüllt von Wachs, die sie und ihr Mann Oliver am Stand vor dem Marmorbad verkaufen. Man könne zusehen, wie die Pflanze von Tag zu Tag wachse, bis zu vier Zentimeter und dann ihre Blüte entfalte. Die Rotters aus Potsdam waren schon oft mit ihrem Stand beim „Herbstzauber“ in der Karlsaue vertreten.

Jetzt bieten sie ihre Blumenzwiebeln, die noch bis zum Frost gesetzt werden können, beim „Winterzauber“ an, der erstmals vor der Orangerie in Kassel stattfindet. „Obwohl wir arbeiten müssen, ist das Urlaub für unsere Augen“, sagt Oliver Rotter über das Ambiente.

Winterzauber in Kassel: Premiere vor der historischen Kulisse der Orangerie

In anderen Städten veranstaltet Christian Rode, Inhaber der Veranstalter Evergreen, seit zehn Jahren in der Vorweihnachtszeit bereits einen „Winterzauber“. Nachdem er seit vielen Jahren mit dem „Herbstzauber“ in der Karlsaue neben der Blumeninsel Siebenbergen präsent ist, darf er in diesem Jahr Premiere vor der historischen Kulisse der Orangerie feiern.

Über 100 Aussteller aus ganz Deutschland hat er dafür gewinnen können. Die präsentieren ihre Waren in weißen Pagodenzelten, die Evergreen aufgestellt hat. Schließlich soll es ein einheitliches Bild geben. Rund 10 000 Quadratmeter Fläche habe man zur Verfügung, so Rode. Es sei also ausreichend Platz vorhanden, um Abstand zu halten.

Christbaumschmuck, Seifen, Kerzen, Schmuck, Kleidung, Felle, Alpaka-Socken, Gartenscheren, frostfeste Pflanzen oder rauchfreie Terrassenheizungen, das Sortiment ist groß. Hier lassen sich sowohl Kleinigkeiten für einen Adventskalender als auch üppige Weihnachtsgeschenke finden.

Keine Schneebälle, sondern Wechselbommeln für Mützen: Die verkaufen Maria Kdamar (links) und Kristina Härter.

Winterzauber in Kassel: Für eine Weihnachtsmarktatmosphäre sorgen auch die Stände mit Leckereien

Oder Bommelmützen. Die verkaufen zum Beispiel Kristina Härter und Maria Kdamar. Aber nicht simple Bommelmützen, sondern Mützen, bei denen man die Bommel wechseln kann. Deshalb ist an jeder Mütze ein Druckknopf angebracht. So kann man je nach Stimmung die Farbe der Bommel tauschen. Apropos Bommel  – wo liegt eigentlich deren Ursprung? Bommeln seien bei der Marine erfunden worden, erklärt Kristina Härter. Damit sollte verhindert werden, dass Matrosen mit ihren Mützen an die Kabinendecke stoßen.

Für Weihnachtsmarktatmosphäre sorgen auch die Stände mit Leckereien: Punsch, Glühwein, Bratwurst, Reibekuchen oder gebrannte Mandeln werden angeboten. Und der angeblich größte funktionstüchtige Nussknacker der Welt wird ausgestellt. Er ist stolze 7,60 Meter hoch.

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Winterzauber in Kassel: Noch bis Samstag mit 2G-Regel

Der Winterzauber vor der Orangerie findet noch bis Samstag, 13. November, statt. Täglich von jeweils 11 bis 21 Uhr. Ursprünglich war geplant, dass die Veranstaltung bis Sonntag gehen soll. Da am Sonntag aber Volkstrauertag ist, hat das Regierungspräsidium Kassel dafür aber keine Genehmigung erteilt.

Aufgrund der aktuellen Verordnung findet der Winterzauber Kassel unter Einhaltung der 2G-Regel statt. Einlass nur für vollständig Geimpfte und Genesene. Für Kinder unter 12 Jahren genügt ein Negativnachweis (bspw. das Testheft). Kinder U6 und Kinder bis Einschulung brauchen keinen Negativnachweis. Ein Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt im Gegenzug. Der Eintritt beträgt zehn Euro, Kinder bis 17 Jahre frei. (use)

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