1. Startseite
  2. Kassel

Weihnachtsmarkt als Besucher-Magnet: 5 Auffälligkeiten zum Trubel in der Kasseler Innenstadt

Erstellt:

Von: Anna Weyh

Kommentare

Auf der Kasseler Königsstraße war am Samstagabend viel los. Ungezählte Besucherinnen und Besucher kommen an den Adventswochenenden in die documenta-Stadt, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Davon profitiert auch der Einzelhandel.
Auf der Kasseler Königsstraße war am Samstagabend viel los. Ungezählte Besucherinnen und Besucher kommen an den Adventswochenenden in die documenta-Stadt, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Davon profitiert auch der Einzelhandel. © dieter schachtschneider

Die Kasseler sind in Weihnachtsstimmung. Am zweiten Adventswochenende waren wir in der Innenstadt unterwegs. Fünf Dinge, die uns aufgefallen sind.

Kassel – Leckeren Punsch auf dem Weihnachtsmarkt trinken und Weihnachtslieder in Endlos-Schleife hören, gehört für viele Kasseler genauso dazu wie das Geschenke-Kaufen für ihre Liebsten. Am zweiten Adventswochenende haben wir uns den Trubel aus der Nähe angeschaut.

1. Der Ansturm: Schon ein Blick in die Straßenbahnen zeigt: Heute wird es richtig voll in Kassel. Nicht nur die Kasseläner, Kasselaner und Kasseler selbst zieht es in ihre Königsstraße. Auch aus der Umgebung kommen die Leute scharenweise herbei. Den Grund dafür kennt Alexander Wild, Vorsitzender der City-Kaufleute: „Unser Weihnachtsmarkt ist sehr populär, und der fliegende Weihnachtsmann ist enorm beliebt. Die Leute kommen mit Bussen her, um sich diese Highlights anzusehen.“ Von diesem Ansturm profitiere auch der Einzelhandel.

Wärmflaschen besonders beliebt: Noelia Montero, Mitarbeiterin bei Glücksgriff, präsentiert eine Yuyu-Bottle.
Wärmflaschen besonders beliebt: Noelia Montero, Mitarbeiterin bei Glücksgriff, präsentiert eine Yuyu-Bottle. © Schachtschneider, Dieter

2. Die Pandemie: Corona – war da was? Nicht mehr zu vergleichen mit den vergangenen beiden Wintern sind die aktuellen Bilder in der Kasseler Fußgängerzone. Menschen drängen sich auf dem Weihnachtsmarkt an den Buden vorbei. Und auch in den gut gefüllten Geschäften ist kaum noch jemand mit Maske zu entdecken.

Mit dem Weihnachtsgeschäft bislang zufrieden ist Korinna Hornschu. Im Kasseler Haushaltswarengeschäft Hornschu sitzt sie mit einem Nikolaus und Hündin Paula.
Mit dem Weihnachtsgeschäft bislang zufrieden ist Korinna Hornschu. Im Kasseler Haushaltswarengeschäft Hornschu sitzt sie mit einem Nikolaus und Hündin Paula. © Schachtschneider, Dieter

3. Das Budget: Wie viel die Menschen tatsächlich für die Weihnachtsgeschenke ausgeben, könne jetzt noch nicht endgültig beurteilt werden, sagt Alexander Wild. „Aber das geht in eine gute Richtung“, sagt der Vorsitzende der City-Kaufleute Kassel. „Wir gehen schon davon aus, dass sich die Leute etwas zurückhalten. Andererseits sehen wir auch, dass sie Schönes verschenken möchten.“ Das beobachtet auch Korinna Hornschu vom Haushaltswarengeschäft Hornschu. „Wir verkaufen hier eine Kombination aus Nützlichem und Schönem. Die Leute wollen sich zuhause auch wohlfühlen“, sagt sie.

Andrea Patzer vom Stoffhaus am Kö mit Weihnachtswolle und einem Stoff mit Rentier-Muster.
Andrea Patzer vom Stoffhaus am Kö mit Weihnachtswolle und einem Stoff mit Rentier-Muster. © Schachtschneider, Dieter

4. Die Geschenkideen: Im Trend liegen Warmes und Winterliches. Im Kasseler Laden Glücksgriff an der Treppenstraße kaufen die Leute die extra-langen Wärmflaschen der Firma Yuyu, verrät Mitarbeiterin Noelia Montero. „Die sind zum Umschnallen. Das ist besonders praktisch, dann hat man die Hände frei“, sagt sie. Bei Glücksgriff können auch weihnachtliche Geschenkboxen, zum Beispiel für die Mitarbeitenden einer Firma, vorbestellt werden. „Und unser Stadthonig läuft auch immer gut“, sagt Montero. Die Weihnachtswolle, die beim Strümpfestricken wie von selbst ein weihnachtliches Muster zaubert, ist im Stoffhaus am Kö aktueller Verkaufsschlager. „Sonst werden auch Wolldecken und warme Bettwäsche gut gekauft“, sagt Mitarbeiterin Andrea Patzer. „Die Menschen decken sich ein. Auch um Heizkosten zu sparen“, weiß sie aus Kundengesprächen.

5. Das Verpacken: Was wäre ein Weihnachtsgeschenk unterm Tannenbaum ohne Schleife drum herum? Kassels Einzelhändler haben sich für das Verpacken der gekauften Schätze verschiedene Modelle überlegt. Bei Hornschu können Kunden zwischen 19 verschiedenen Geschenkpapieren wählen. „Wir nehmen uns die Zeit für das Verpacken“, sagt Korinna Hornschu. In der Galeria gibt es hingegen eine große Verpackstation, wo sich die Leute mit Papier und Schleife selbst austoben können. Und im City-Point wird im Untergeschoss freitags und samstags ein zentraler und kostenloser Einpackservice angeboten.

Auch interessant

Kommentare