Transportschwierigkeiten sorgten für Verzögerung

Weihnachtsmarkt in Kassel: Endlich steht der Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz - 22 Meter und wunderschön

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Es ist fast vollbracht: Mit einem Kran wurde gestern der Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz aufgestellt. 

Er ist stolze sieben Meter höher als der Vorgänger im vergangenen Jahr. Der Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz kann sich sehen lassen.

Mit einigen Tagen Verzögerung ist der ausgesprochen stattliche Baum für den Kasseler Weihnachtsmarkt auf dem Königsplatz angekommen.

Der erste Eindruck: Es war zwar ein ungewöhnlicher Aufwand für den Transport aus Homberg, aber es hat sich gelohnt. Mit einer Höhe von 22 Metern überragt der Baum seine Vorgänger deutlich.

Start in Homberg in der Nacht zum Mittwoch

Um drei Uhr in der Nacht zum Mittwoch ging der Transport der Nordmanntanne in Homberg los. Dort war der Baum in einem Privatgarten gefällt worden. Weil der Baum so groß ist, war für die Fahrt bis nach Kassel eine Sondergenehmigung nötig. Um 5.15 Uhr kam die sechs Tonnen schwere Baumfuhre am Königsplatz an.

500 Meter Spanngurte sicherten den Kasseler Weihnachtsbaum

Noch bei Dunkelheit kam die Nordmanntanne aus Homberg auf dem Königsplatz an. 

Gärtner Edwin Heublein, der im Auftrag von Kassel Marketing dafür sorgte, dass der Baum wohlbehalten in Kassel ankam und aufgestellt wurde, hatte gestern jede Menge zu tun. 500 Meter Spanngurte seien nötig gewesen, um die Äste des Baums Richtung Stamm zu drücken.

Dafür sei die Wartezeit in Homberg gut gewesen. Dadurch habe der Baum weniger Saft als unmittelbar nach dem Fällen. Die Äste seien jetzt biegsamer gewesen. Nur ganz wenige sind beim Transport gebrochen.

Viel zu dicker Stamm für den Baumständer

Auf dem Königsplatz gibt es eine Metallhülse, die eigens für die jährlich wechselnden Weihnachtsbäume eingebaut wurde. Weil der Stamm des aktuellen Exemplars so dick ist, musste Gärtner Heublein mit Säge zig mal ansetzen und den Umfang des Stammes immer mehr reduzieren. Jetzt steckt er quasi angespitzt 1,60 Meter tief im Boden und ist fest verankert.

Enormer Aufwand - fünf Stunden hat die Aufstellung gedauert

Der Kasseler Gärtner Edwin Heublein brachte den dicken Stamm in mehreren Durchgängen auf die richtige Größe.

Fünf Stunden nach der Anlieferung stand der Baum endlich. „Voriges Jahr ging das alles sehr viel schneller“, sagt Heublein. Da habe man aber auch ein Heimspiel mit einem 15 Meter hohen Exemplar aus Kassel gehabt. Jetzt sei der Baum stolze sieben Meter größer – mit entsprechend höherem Arbeitsaufwand.

Schön gewachsen - er Kasseler Weihnachtsbaum ist ein Prachtexemplar

Wenn der Baum nicht gut gewachsen wäre, hätte er die Vorprüfung nicht überstanden. Jetzt, wo er auf dem Königsplatz steht, erweist er sich als ein Prachtexemplar. Ein paar kleinere Lücken, einige wenige abgeknickte Äste – das wird man schon bald nicht mehr sehen. Denn die Dekoration fehlt ja noch.

Weihnachtsmarkt Kassel: 27.000 Lichter sollen den Baum zum unübersehbaren Wahrzeichen machen

„Wir fangen heute noch mit dem Schmücken an“, sagt Oliver Braun von Kassel Marketing. Mit 27 000 Lichtern soll der Baum zum unübersehbaren Wahrzeichen für den Weihnachtsmarkt werden. Den Zeitverzug durch den verspäteten Transport werde man auf jeden Fall aufholen, versichert Braun. Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Montag, 25. November, dürfen sich die Besucher auf einen besonders großen und besonders schönen Baum freuen.

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Kommentare

KnuffimanAntwort
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Da sind Sie ja wohl nicht zu toppen. Mr. Stuss himself.

KnuffimanAntwort
(0)(0)

😀Alles gut

motzzzAntwort
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Sorry, hatte es doch tatsächlich ernst genommen. Kam mir zwar seltsam vor, aber hier weiß man ja nie...

Kommentare

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