Chronologie: Der Weg zum Welterbe

Kassel. Der Bergpark Wilhelmshöhe hat den Titel Unesco-Welterbe erhalten. Die ersten Überlegungen dazu reichen bis in das vorangegangene Jahrtausend. Eine Chronologie.

1999: Der Bergpark Wilhelmshöhe wird in die nationale Vorschlagsliste eingetragen.

2004: Die Stadt Kassel beschließt, die Welterbeanmeldung zu unterstützen.

August 2008: Experten raten von einer Anmeldung der Kulturlandschaft „Die Landgräflichen Gärten in und um Kassel“ ab und empfehlen, den Fokus auf die Wasserkünste im Bergpark Wilhelmshöhe zu legen.

Mai 2010: Erstes Bergparkfest unter dem Titel „Auf dem Weg zum Welterbe“ mit Informationen, Spielen und Veranstaltungen rund um die Welterbe-Bewerbung.

September 2010: Der Welterbeantrag wird zur Vorprüfung an die Beauftragte für das Welterbe der Kultusministerkonferenz gereicht.

August 2011: Hessens Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) unterzeichnet als Repräsentantin des Vertragsstaates den Welterbeantrag. Einen Monat später wird der Welterbeantrag vom Wissenschaftsministerium über die Kultusministerkonferenz an das Auswärtige Amt weitergeleitet.

Februar 2012: Die Unterlagen des Welterbeantrags werden dem Welterbezentrum der Unesco in Paris übermittelt. Dort analysiert und bewertet der Internationale Rat für Denkmalpflege ICOMOS („International Council on Monuments and Sites“) als beratendes Fachgremium der Unesco den Antrag.

März 2012: Erstmalig tagt in Kassel das Welterbe-Advisory-Board. Das Expertengremium wird den Welteerbeprozess und die anstehenden Baumaßnahmen im Antragsgebiet künftig fachlich begleiten.

Mai 2013: Der Internationale Rat für Denkmalpflege empfiehlt den Bergpark für die Liste der Unesco-Welterbestätten. Ein Gutachten würdigt den Ppark als universell einzigartige Kulturlandschaft.

Juni 2013: Das Welterbekomitee hat Wasserkünste und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. (lhe)

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