Park in Zahlen

Daten zum Bergpark Wilhelmshöhe: Landgraf als Bauherr

+
Held und Wahrzeichen Kassels: Der Herkules.

Ein beliebtes Ausflugsziel war der Bergpark Wilhelmshöhe schon seit Jahrhunderten. Als Welterbe steht er besonders im Blickpunkt.

1 Mensch konnte mit dem Herkules gar nichts anfangen. Dem Oktogon fehle nur noch ein Galgen, um den alten Angeber aufzuhängen. Diese Äußerung wird Friedrich I., dem Sohn des Herkules-Bauherren Landgraf Karl, zugeschrieben.

71 Meter ist das Herkules-Bauwerk inklusive Oktogon und Pyramide hoch.

200 Millionen Euro investiert das Land Hessen in die Kasseler Museumslandschaft. Allein für die Herkulessanierung sind 30 Millionen Euro vorgesehen, die Wasserkünste kosten 20 Millionen Euro, die Sanierung und Rekonstruktion der Löwenburg 28 Millionen Euro.

1000 Handwerker und Handlanger sollen täglich auf der Großbaustelle Herkules gewesen sein. Der Bergpark war ein Gegenentwurf zum französischen Versailles. Er sollte ein Symbol für die Macht des Landgrafen werden.

1100 Jahre sind seit der ersten urkundlichen Erwähnung Kassels vergangen. Pünktlich zum Jubiläum und passend zum Hessentag an der Fulda kommt die Anerkennung als Welterbe.

1696 lautet die Jahreszahl, die als Baubeginn für die Arbeiten im Bergpark gilt. 1699 lernte Landgraf Karl bei einer Italienreise den Baumeister Guerniero kennen, den er für seinen Traum von gigantischen Wasserkünsten verpflichtete.

1945 Während des Zweiten Weltkriegs werden auch die Gebäude im Bergpark durch Bomben beschädigt. Schloss Wilhelmshöhe verliert seine Kuppel und brennt aus, der Hauptturm der Löwenburg wird zerstört. Er soll in den nächsten Jahren rekonstruiert werden. (tos)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.