Mit Zuversicht auf der Zielgeraden

Verein „Bürger für das Welterbe“ feierte seinen zehnten Geburtstag

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Feierten zehn Jahre Zusammenarbeit: (von links) Maren Brechmacher-Ihnen, Dr. Klaus Ostermann, Brigitte Noll, Prof. Gerd Weiß, Dr. Antje Vollmer, Prof. Hardy Fischer, Petra Nagel und Brigitte Bergholter auf dem Weg zum Welterbe.

Die frühere Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer ist optimistisch. Sie ist sich sicher, dass die Welterbe-Bewerbung des Wilhelmshöher Bergparks mit Herkules und Wasserspielen von Erfolg gekrönt sein wird.

Diese Zuversicht war überall zu spüren, als der Verein „Bürger für das Welterbe“ jetzt im Haus der Kirche seinen zehnten Geburtstag feierte.

Welch besseren Zeitpunkt könnte es für solch ein Fest geben? Kassels Welterbe-Antrag, der von allen Seiten gelobt wird, hat die Unesco in Paris erreicht. Prof. Hardy Fischer, Vorsitzender des Vereins, ging bei seiner überaus herzlichen Begrüßung auch auf die Anlaufschwierigkeiten und die Vorurteile ein, mit denen die Welterbe-Enthusiasten mitunter zu kämpfen hatten.

Die Unesco wolle wohl künftig Kassels Stadtpolitik bestimmen, so wetterten Kritiker der Bewerbung einst. Dass der Verein im Laufe der vergangenen zehn Jahre viele Freunde und Förderer aus Kunst, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gewonnen hat, wurde bei der Gästeschar deutlich: Ministerialrat Ernst Wegener (Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Prof. Gerd Weiß (Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege), Stadträtin Brigitte Bergholter, „Frau Goethe“ Anneliese Hartleb, Ortsvorsteherin Anja Lipschik sowie viele weitere aktive und ehemalige Kommunalpolitiker ließen die vergangenen zehn Jahre des Engagements gemeinsam Revue passieren.

Die Journalistin Petra Nagel moderierte die Gesprächrunden mit den Welterbe-Experten. Prof. Ludwig Georg Braun und seine Frau Ilona Braun (B. Braun Melsungen), die beide für ihr bürgerschaftliches Engagement bekannt sind, gehörten erstmals zu den Gästen des Welterbe-Vereins. (use)

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