Wenden an Trompete bleibt erlaubt

Zusammenstoß an der Trompete am vergangenen Wochenende.

Kassel. Nach dem Zusammenstoß eines Autos und einer Regiotram an der Trompete sieht das Straßenverkehrsamt keinen Anlass, die Verkehrsregelung an dieser Stelle zu ändern. Bei dem Unfall am Samstag waren zwei Kinder verletzt worden, an Auto und Tram entstanden nach Angaben der Polizei 15 000 Euro Schaden.

Wie berichtet, hatte ein Fahrer aus Fulda, der mit seiner Familie im Auto den Weinberg hochgefahren war und an der Trompete eine Kehrtwende machen wollte, eine ebenfalls aus dieser Richtung kommende Regiotram übersehen. Die Bahn fuhr frontal in die Fahrerseite des Wagens.

Das Wenden ist auf dem Linksabbieger von der Frankfurter Straße in die Fünffenster Straße nicht verboten. Zeitgleich mit dem Verkehr haben allerdings auch die Straßenbahnen, die vom Weinberg kommend nach links in Richtung Innenstadt fahren, das Freifahrt-Signal.

Übliche Vorfahrtsregeln

Auch an anderen Kreuzungen in der Stadt seien solche U-Turns (Kehrtwenden) erlaubt, sagte Stadtsprecherin Petra Bohnenkamp auf Anfrage. Es gälten dabei die üblichen Vorfahrtsregeln. Autofahrer seien dazu angehalten, bei derartigen Wendemanövern vorsichtig zu sein und in den Rückspiegel zu schauen. Das gleiche gelte, wenn Autofahrer beim Linksabbiegen die Tramgleise überqueren – etwa an der Frankfurter Straße.

Ein ausgeschildertes Wendeverbot bestehe beispielsweise an der Kurt-Schumacher-Straße an der Altmarktkreuzung. An der Trompete sei ein solches Verbot nicht geplant, sagte Bohnenkamp. Es handele sich bei der Stelle auch nicht um einen Unfallschwerpunkt. (rud)

Archiv-Fotostrecke: Unfall an der Trompete

Verkehrsunfall mit Regiotram an der Trompete

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