Verzehr nur auf bestimmten Flächen

Kasseler Märchenweihnachtsmarkt: Weniger Buden, dafür mehr Platz

Der Aufbau hat begonnen: Oliver Braun (links) und Birgit Kuchenreiter (Kassel Marketing) mit Thorsten Kugler bei „Grimms“ Hütte.
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Der Aufbau hat begonnen: Oliver Braun (links) und Birgit Kuchenreiter (Kassel Marketing) mit Thorsten Kugler bei „Grimms“ Hütte.

Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt wird in diesem Jahr flächenmäßig zwar größer, aber mit weniger Buden stattfinden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Besucher des Marktes besser Abstand halten können

Kassel - Das berichtet Oliver Braun, Projektleiter bei Kassel Marketing, dem Veranstalter des Marktes. Der Markt wird am 22. November eröffnet.

Eine Erweiterung der Fläche gibt es entlang des Kaufhauses „Sinn“ am Friedrichsplatz. Hier bekommt der Märchenwald mit seinen Glühwein- und Bratwurstständen mehr Platz eingeräumt. Auf der Wilhelmsstraße sollen Stände mit Kunsthandwerk aufgebaut werden, zudem wird erstmals ein Gastronomiebetrieb Buden auf dem Florentiner Platz aufstellen.

Bislang sei aber nicht geplant, dass der Weihnachtsmarkt umzäunt werde, so Birgit Kuchenreiter, Sprecherin von Kassel Marketing. Es sei vorgesehen, dass es unter freiem Himmel keine 3G-Regel gebe. Bislang jedenfalls. Am Freitag gebe es im Ordnungsamt noch eine Ämterrunde, wo darüber gesprochen werde, ob Maßnahmen gegebenenfalls verschärft werden müssen, so Braun.

Fest stehe aber schon jetzt, dass in der Almhütte auf dem Königsplatz und in Grimms Hütte auf dem Friedrichsplatz die 2G-Regel gelte. Das sei auf Wunsch der Gastronomen geschehen. Unter freiem Himmel sollen in diesem Jahr Speisen und Getränke nur auf gekennzeichneten Flächen konsumiert werden, die rund um die gastronomischen Betriebe eingerichtet werden. Die Fläche habe man gewonnen, da nur 120 statt 133 Aussteller kämen. Ausfälle gebe es vor allem bei Kunsthandwerkern, so Kuchenreiter. Zudem werde die kleine Eisenbahn am Weihnachtsbaum auf dem Königsplatz nicht aufgebaut.

Verzichtet wird wegen der Pandemie auch auf Bühnen, ein Programm und eine Märchenfigur, die den Markt repräsentiert. Kleinen Kindern, die die Märchenfiguren immer gern berührten, könne man nicht erklären, dass sie das in diesem Jahr nicht dürften, so Kuchenreiter. Als Ersatz gebe es einen Märchenbrunnen auf dem Opernplatz, auf dem der Froschkönig sitzt. Ansonsten dürften sich die Besucher aber auf das übliche Angebot, inklusive Riesenrad und Eisrutsche, freuen. (Ulrike Pflüger-Scherb)

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