Die Schule bekommt an ihrem zweiten Standort an der Schützenstraße neue naturwissenschaftliche Räume

Baustart am Goethe-Gymnasium

Toiletten-Pavillon wird abgerissen: Auf dem Schulhof des Goethe-Gymnasiums II an der Schützenstraße sind seit gestern Bagger und Bauarbeiter im Einsatz. 2 Fotos: Malmus

Wesertor. Gestern rückten auf dem Schulhof des Goethe-Gymnasiums II an der Schützenstraße die Bagger an. Bauarbeiter haben am südlichen Rand des Gebäude-Ensembles ein Pavillon-Bauwerk, in dem Toiletten untergebracht waren, abgerissen. Massive Risse in den Wänden und statische Mängel hatten den Abriss nötig gemacht, erklärte Axel Jäger, der Leiter des Amts für Hochbau und Gebäudebewirtschaftung.

Die Abbrucharbeiten sind der Auftakt zur Generalsanierung des Gebäudetrakts N, in dem die naturwissenschaftlichen Räume der Schule untergebracht sind. Vor genau 60 Jahren war das Gebäude in Massivbauweise erbaut worden. Hier findet der Physik-, Chemie- und Biologieunterricht des Gymnasiums statt.

Demnächst wird das Gebäude entkernt und neu aufgebaut. Neben der energetischen Modernisierung der vorhandenen Gebäudehülle erfahren die naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume eine Sanierung. Insgesamt entstehen hier vier neue Naturwissenschafts- plus Vorbereitungsräume, zwei Kunsträume und ein Schüleraufenthaltsraum. Unter dem auf Säulen stehenden Gebäude finden die neuen Toiletten Platz. Insgesamt investiert die Stadt als Schulträger 3,6 Millionen Euro. Ende 2018 können die Schüler dann in ihren nagelneuen, großzügig geschnittenen Chemie- und Physikräumen auf modernstem Stand wieder lernen und arbeiten. „Natürlich gibt es auch einen Internetzugang und Beamer in allen Klassenräumen“, so Jäger. Bis dahin werden vorhandene Ausweichräume in der Schule genutzt, so Jäger.

„Die Besonderheit des Goethe-Gymnasiums II sind seine fünf heterogenen Gebäudekomplexe in reiner 50er-Jahre-Architektur“, sagt Projektleiter Alexander Ammon. Er nimmt die Herausforderung an und hat sich zum Ziel gesetzt, „den Charakter des Gebäudes zu respektieren und in eine moderne Fassade zu übersetzen“. Optisch wird sich die Schule nach Abschluss der Arbeiten mit einer neuen Südfassade zur Schützenstraße hin präsentieren. Eine Verschattungsanlage schützt vor einer Überhitzung der Räume.

Der Rückbau des Pavillons ist bis zum Schulbeginn am 31. Oktober abgeschlossen.

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