Nachfolgerin von Gerhard Franz

Ingeborg Jordan ist neue Ortsvorsteherin im Wesertor

Ingeborg Jordan

Wesertor. Ingeborg Jordan heißt die neue Ortsvorsteherin im Wesertor. Einstimmig wurde die 63-jährige Sozialdemokratin während der jüngsten Sitzung des Gremiums zur Nachfolgerin von Gerhard Franz (67) gewählt. Franz (SPD) wollte nach 13 Jahren sein Amt abgeben.

Mit Ingeborg Jordan gibt es jetzt sieben Frauen, die in Kassel ein solches kommunalpolitisches Gremium leiten. Ingeborg Jordan stammt aus Cuxhaven, wuchs in Castrop-Rauxel im Ruhrgebiet auf und ist von Beruf Anwaltsgehilfin. 1971 kam sie, „der Liebe wegen“, wie sie schmunzelnd verrät, nach Kassel und lebt seitdem im Wesertor. Mit ihrem Mann Hendrik Jordan hat sie einen erwachsenen Sohn.

Seit genau 33 Jahren ist die neue Ortsvorsteherin Mitglied der SPD, im Ortsbeirat ist sie seit 1997 aktiv. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, aber Gerhard hinterlässt ganz schön große Fußstapfen“, sagte Jordan. Er habe so viel bewegt für den Stadtteil und sei immer mit Herzblut bei der Sache gewesen, würdigte sie ihren Vorgänger.

Als Ortsvorsteherin wolle sie mit dem Beirat weiterarbeiten an der aufstrebenden Entwicklung, der Lebensqualität und dem Ansehen des Stadtteils Wesertor, sagte Jordan, die Rentnerin ist. Dafür setze sie auch weiterhin auf parteiübergreifende Zusammenarbeit und Beschlüsse.

Gerhard Franz, der seit 44 Jahren im Wesertor lebt, fiel der Abschied einerseits sichtlich schwer. Er sei 25 Jahre im Ortsbeirat gewesen, nach 13 Jahren als Ortsvorsteher sei es nun aber richtig, die Leitung abzugeben, sagte er. Dass das Wesertor sich entwickelt habe und kein „Stiefkind“ mehr sei, mache ihn froh und auch ein kleines bisschen stolz.

Aus dem Gremium hieß es, Gerhard Franz habe immer mitangepackt, wenn er irgendwo gebraucht wurde, sei stets „versöhnlich“ und „ein richtig guter Ortsvorsteher“ gewesen. Dass er nun mehr Zeit für die Familie habe, sei das Positive. Foto: Oschmann

Von Sabine Oschmann

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