Stadträtin Anne Janz hatte zum Empfang geladen

Frauen trafen sich in Max-Eyth-Schule

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Boten Diskussionsstoff: Die Referentinnen und Musiker (von links) Klaudia Bergmann, Mandy Ferchland, Johanna Kurth, Stadträtin Anne Janz und Christian Lottis.

Kassel. Ausnahmsweise nicht im Bürgersaal des Rathauses, sondern in den Räumen der Max-Eyth-Schule fand am Samstag Vormittag der diesjährige Frauenempfang der Kasseler Stadträtinnen statt.

Frauen-Dezernentin Anne Janz begrüßte die 140 anwesenden Frauen, Vertreterinnen des wie sie sagte, „breiten Frauennetzwerks unserer Stadtgesellschaft“, sowie eine Hand voll Männer. Auch eine größere Delegation von Frauen aus Kassels Partnerstadt Arnstadt in Thüringen war zum Empfang angereist.

Bevor Janz das Podium den Referentinnen und Schulleiter Arno Koch zur Begrüßung überließ, ging sie noch auf die aktuelle Streiksituation der Erzieherinnen und Sozialarbeiter ein. „Der Streik geht an die Nerven“, sagte Janz und fügte hinzu. Auch sie sei für „eine ordentliche Eingruppierung dieser Arbeitsfelder“.

Es folgten zwei thematisch unterschiedliche Vorträge. Zunächst stellte Lehrerin Klaudia Bergmann eindrucksvoll das Konzepts an der Eyth-Schule zum Thema „Mehr junge Frauen in Mint-Berufe“ dar.

Dann kam der Hauptvortrag von Johanna Kurth vom Mädchenhaus Bielefeld, die eindringlich von ihrer Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen erzählte, einem wie Janz meinte, sehr wichtigen Thema, das auch uns in Kassel betreffe und herausfordere.

Ein qualitativ hochwertiges, äußerst angenehmes Musikprogramm mit nachdenklichen Balladen boten die Max-Eyth-Schüler Mandy Ferchland (Gesang und Gitarre) und Christian Lottis (Gitarre); Chris Schaefer sorgte an der Technik für den guten Ton.

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