Seniorenhaus St. Bonifatius im Wesertor eingeweihnt

Fühlen sich in St. Bonifatius wohl: Auf unserem Bild versammelt sind Luise Kowol (von links), Pflegedienstleiter Boris Koechel, Anneliese Benedetti, Branislawa Iwanciw, Pflegerin Olga Rosenthal, Henriette Dörrfeld, Liesel Knobloch, Pflegerin Brigitte Lihs, Maria Dippholzmann, Margarete Trottier, Pflegerin Irena Trocha, Elisabeth Reuter, Dorothea Libera und Inge Schröder. Foto:  Oschmann

Kassel. Lichtdurchflutet, großzügig mit offenen, farbenfroh gestalteten Räumen - freundlich empfängt das neue Seniorenhaus St. Bonifatius seine Bewohner und Besucher.

Das moderne Alten- und Pflegeheim an der Bürgistraße 28 im Stadtteil Wesertor wurde gestern offiziell mit einer Feier eröffnet. 106 betagten pflegebedürftigen Menschen bietet das neue Haus Platz.

In zwei Bauabschnitten wurde seit 2010 der großzügige helle einheitliche Gebäudekomplex auf über 7500 Quadratemetern Fläche errichtet, dort, wo zuvor das ehemalige St. Bonifatius aus den 1960er-Jahren stand.

Mehr als zwölf Millionen Euro betragen die Gesamtkosten für das Seniorenheim, an denen sich auch das Land Hessen, die Stadt Kassel und das Bistum Fulda mit Zuschüssen beteiligt haben. Träger des neuen Heims ist der Caritasverband für die Diözese Fulda.

Im Mai 2013 zogen die ersten Bewohner um, jetzt leben sich alle, verteilt auf zehn Wohngruppen, ein. Denn nach diesem modernen Prinzip der überschaubaren Hausgemeinschaften arbeitet das Haus.

Die beiden im Erdgeschoss liegenden Hausgemeinschaften haben einen direkten Zugang zum geschützten Garten speziell für demente Bewohner. Jede Wohngruppe hat, neben den jeweiligen Zimmern, teils mit Balkonen, einen eigenen Koch-, Ess- und Wohnbereich. Die Senioren sollen mit kleinen Aufgaben beteiligt und eingebunden werden in die Alltagsabläufe, können sich aber auch jederzeit zurückziehen.

Das Seniorenhaus St. Bonifatius will sich aber auch dem Stadtteil öffnen: Als Ort der Begegnung für seine Bewohner und Besucher. Zum Beispiel mit Mittagstisch, Kaffeenachmittagen, Festen, Bewegungs- und Beratungsangeboten und geselligen Veranstaltungen will man ein moderner Seniorentreff werden, bei dem auch Vereine, Schulklassen, Musik- und Vortragsangebote angebote willkommen sind.

Zur Eröffnung hielt der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen einen Festgottesdienst. Ein besonderer Dank ging in allen Grußworten an die Mitarbeiter, die dazu beigetragen haben, dass das Leben der Bewohner auch während der Umbauphasen reibungslos ablief.

Von Sabine Oschmann

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.