Stadt hatte den Bauzaun nicht gefordert – Ortsvorsteherin wollte ihn vor Diebstahl sichern

Kurioser Weihnachtsbaum im Wesertor: Man sieht den Baum vor lauter Zäunen nicht

Sorgt zumindest für Irritationen: Auf dem Wesertorplatz hat die Ortsvorsteherin einen Weihnachtsbaum aufgestellt, der von Bauzäunen geschützt ist.
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Sorgt zumindest für Irritationen: Auf dem Wesertorplatz hat die Ortsvorsteherin einen Weihnachtsbaum aufgestellt, der von Bauzäunen geschützt ist.

Wer den Weihnachtsbaum auf dem Wesertorplatz erblickt, hat viele Fragen. Schließlich ist das Bäumchen von einem hohen Bauzaun umgeben (HNA berichtete).

Kassel - Eine der Fragen, die viele Passanten haben dürften, lautet: Wer wird hier eigentlich vor wem geschützt? Der Baum vor den Passanten oder umgekehrt? Nun hat sich die Stadt zum kuriosen Fall geäußert.

Der Ortsbeirat hatte im Vorfeld bei der Stadt nachgefragt, ob er – wie in den Vorjahren – einen 4,50 Meter hohen Baum aufstellen könne. „Dafür wäre ein statischer Nachweis der Standsicherheit erforderlich gewesen. Für den jetzt nur 1,50 Meter hohen Baum reicht ein ausreichend schwerer Ständer aus, sodass der Baum nicht vom Wind umgeworfen oder verschoben werden kann“, so ein Stadtsprecher. Eine Gefahr gehe von dem kleinen Baum nicht aus. Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt habe die Aufstellung des Bauzauns nicht gefordert.

Ortsvorsteherin Annli Lattrich (Grüne) stellt klar, dass sie den Zaun zum Schutz vor Baum-Diebstahl hat aufstellen lassen. „Damit verbunden war auch die Idee eines Gabenzauns.“ Für die nächsten Jahre sei dem Ortsbeirat angeraten worden, eine festeingebaute Hülse für große Weihnachtsbäume zu beantragen. Dies wolle der Ortsbeirat nun beraten, so Ortsvorsteherin Lattrich. (Bastian Ludwig)

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