15,5 Mio. Euro

Platz für 240 Studenten: Neues Wohnheim an der Weserspitze

Soll 2017 fertig sein: Noch dieses Jahr soll mit dem Bau des Appartmenthauses für Studenten auf dem ehemaligen Reitstallgelände begonnen werden. Foto: DGS/Raumvisionen (nh)

Wesertor. Nach zwei Jahren Stillstand tut sich etwas auf dem ehemaligen Reitstallgelände unweit der Weserspitze. Eigentlich sollte dort schon ein fertiges Studentenwohnheim stehen.

Doch die Pläne der Kappe Unternehmensgruppe (Peine) kamen nicht voran. Jetzt hat das Kasseler Unternehmen DGS Management die Regie übernommen und will das Projekt vorantreiben.

Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein, sagt DGS-Geschäftsführer Michael Kopeinigg. Wenn alles nach Plan läuft, könnte das Apartmenthaus im Frühjahr 2017 bezugsfertig sein. 15,5 Mio. Euro investieren die Kasseler Projektentwickler in das Bauvorhaben. Die fertigen Wohnungen sollen dann an Investoren verkauft werden.

240 voll möblierte Einzelapartmentments sollen auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Ihringshäuser Straße und Kellermannstraße entstehen. Der V-förmige Gebäudekomplex ist teilweise drei-, teilweise fünfgeschossig geplant.

Die Wohneinheiten mit Küchenzeile und eigenem Bad sind zwischen 22 und 36 Quadratmeter groß. Zwei Apartments sind behindertengerecht gebaut, bei Bedarf könne man weitere auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern umrüsten.

Schicke Studentenbude: Die Appartments sind möbliert und haben eine Küchenzeile und eigenes Bad. Fotos: DGS/Raumvisionen

Der mit einer großen Treppe gestaltete Eingangsbereich des Apartmenthauses wird sich am Ostring befinden, erläutert Architekt Achim Westermann, Mitglieder der DGS-Geschäftsführung. Im Erdgeschoss gibt es gemeinschaftliche Arbeitsräume für die Bewohner und einen Waschraum inklusive Café.

Zu jedem Apartment gehört ein eigener Fahrradstellplatz im Keller. In der Tiefgarage wird zudem Platz für 76 Pkw geschaffen. Im Hinterhof sollen in Kooperation mit einem Carsharing-Anbieter Stellplätze für Leihautos geschaffen werden, auf die nicht nur die Studenten, sondern auch andere Bewohner des Stadtteil zurückgreifen könnten.

Zwischen den beiden Gebäudeflügeln wird ein begrünter Innenhof angelegt, der von allen Bewohnern genutzt werden kann. Grün ist auch die Bauweise, bei der auf hohe Energieeffizienz geachtet wird. Zudem wird das Haus ans Fernwärmenetz angeschlossen, sagt Westermann. „Das bedeutet nicht nur geringe Emmissionen, sondern auch geringe Nebenkosten für die Bewohner.“ Die Mieten sollen sich laut Kopeinigg zwischen 290 und 330 Euro bewegen.

Neben Studenten sehen die Projektentwickler auch Professoren, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Kassel haben, und Mitarbeiter des Klinikums Kassel als potentielle Mieter. Für die gehobenere Klientel gibt es auch zwei Premium-Apartments mit 30 Quadratmeter großer Dachterrasse.

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