Bürgipark am Wesertor wird für 376.000 Euro erneuert

Nicht gerade einladend: Der Bürgipark im Wesertor. Heute beginnen die Bauarbeiten zur Erneuerung des Platzes. 376 000 Euro aus einem Bund-Länder-Programm fließen in das Projekt. Ende Oktober soll der Platz fertig sein. Foto: Koch

Wesertor. Nach Jahren der Beratungen, Bürger- und Passantenbefragungen und Planung ist es nun so weit.

Am heutigen Montag fällt der Startschuss zur Sanierung und Erneuerung des Bürgiparks zwischen Bürgi-, Ysenburg- und Mönchebergstraße im Wesertor. Bereits Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im kommenden Frühjahr wird ein großes Einweihungsfest gefeiert.

Für 376.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Soziale Stadt - Investitionen im Quartier“ soll der bislang trostlose und wenig einladend wirkende, 3580 Quadratmeter große Platz aufgewertet werden. Ziel des Bund-Länder-Programms ist die Herstellung von Familien- und Jugendfreundlichkeit sowie Generationengerechtigkeit in benachteiligten und strukturschwachen Stadtteilen. Es sollen Räume der Begegnung, Kommunikation und Freizeitgestaltung für alle Altersgruppen entstehen. Das Wesertor ist seit 2007 in diesem Förderprogramm.

Vier Terrassen 

Der Bürgipark wird terrassiert und in vier Nutzungsbereiche unterteilt. Sie werden in anthrazitfarbene Betonmauern gefasst. Auf der Terrasse entlang der Mönchebergstraße wird die wassergebundene Decke erneuert, um das Boule-Spiel wieder zu ermöglichen. Außerdem wird dort ein Fitnessgerät für Erwachsene aufgestellt.

Die zweite Terrasse ist den Kindern vorbehalten. Dort wird eine bunte Kletterkonstruktion aus Robinien- und Eichenholz errichtet. Außerdem wird diese Terrasse mit einem Spielbereich ausgestattet. Die zentrale Rasenfläche wird in zwei Zonen für Ballspiele unterteilt. An der Bürgistraße entsteht zudem ein Eingangsplatz mit Sitzmauern und Bänken, der zum Verweilen einlädt. Eine neue Bordsteinführung verkleinert dort des Straßenraum. Außerdem wird der gesamte Platz neu bepflanzt.

Nicht barrierefrei 

Aber das Ganze hat auch einen Wehrmutstropfen. Nach Angaben des Stadtplanungsamts ist wegen des starken Gefälles ein der gängigen Norm entsprechender barrierefreier Zugang zu dem Gelände nicht möglich.

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