Kasseler Unternehmen investiert 3,5 Mio. Euro

Wohnkomplex in Campusnähe: Neuer Platz für 43 Studenten in Kassel

Rohbau ist fast fertig: Auf dem Neubau (rechts) muss nur noch das Staffelgeschoss aufgesetzt werden, links im Bild ist der Altbau zu sehen, der grundsaniert und umgebaut wird. Spätestens zum nächsten Wintersemester soll der Wohnkomplex fertig sein. Foto: Rudolph

Kassel. Der Neubau an der Artilleriestraße/Ecke Bremer Straße nimmt Gestalt an. In dem Wohnkomplex, der einen Steinwurf vom Campus entfernt ist, entstehen Studentenwohnungen.

Der Rohbau ist inzwischen fast fertig. Nur das Staffelgeschoss muss noch aufgesetzt werden. 

Das Kasseler Immobilienunternehmen I.W.A. Koschella investiert rund 3,5 Millionen in das Projekt. Die viergeschossige Wohnanlage umfasst einen Altbauteil an der Bremer Straße und den Neubau an der Artilleriestraße. Insgesamt 18 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen in dem Komplex. Die Wohnungen sind für WGs ausgelegt, sodass insgesamt 43 Studenten dort ein Zuhause finden können.

Dieter Koschella

Den Altbauteil, der schon bisher dem Unternehmen gehörte, werde man selbst behalten und vermieten, sagt Seniorchef Dieter Koschella. Geplant sei eine Warmmiete von knapp 400 Euro pro Kopf. Die Zimmer in den Wohnungen sind 18 bis 20 Quadratmeter groß, hinzu kommen eine gemeinsam genutzte Küche und ein Bad, in den Dreier-Apartments zudem ein separates WC. Alle Wohnungen werden mit Parkett ausgestattet. „Die Ansprüche der Studenten sind gestiegen“, sagt Koschella. Zudem habe man bei der höherwertigen Ausstattung eine spätere Umnutzung als normale Mietwohnung im Hinterkopf.

Für 20 Jahre ist eine Vermietung nur an Studenten möglich, weil das Land Hessen Fördermittel für diesen Zweck bereitgestellt hat: Für den Altbauteil 470.000 Euro in Form eines zinsgünstigen Darlehens sowie zehn Prozent der Summe als Zuschuss. Analog sind für den Neubau Fördermittel in Höhe von 875.000 Euro reserviert, sie fließen allerdings nur, wenn sich ein Einzelinvestor findet, erklärt Koschella. „Wenn nicht, verkaufen wir einzeln.“ Dann gäbe es keine Förderung, aber auch keine Verpflichtung für die Eigentümer, an Studenten zu vermieten.

So soll die Wohnanlage aussehen: Einige Wohnungen haben Balkon, oben gibt es Penthouse-Apartments. Illustration: BSH Architekten

Ursprünglich sollten die Studentenwohnungen schon im Frühsommer fertig sein. Baubeginn war im April 2016. Wegen der schwierigen Gründung geriet der Zeitplan jedoch zwei Monate in Verzug. So mussten 15 Meter lange Betonpfähle in den Boden getrieben werden. Der Altbauteil soll nun im Sommer fertig sein, der Neubau soll rechtzeitig zum nächsten Wintersemester im September in Betrieb gehen.

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