Täter wollten Hunderte Meter Leitung stehlen

Wieder schlugen Kabeldiebe zu

Hessisch Lichtenau. Zwei Baustellen im Werra-Meißner-Kreis sind erneut Ziel von Kabeldieben geworden. Insgesamt versuchten die Täter, Kabel mit einer Länge von fast drei Kilometer zu stehlen, teilte die Polizei mit. Allerdings waren sie nur zum Teil erfolgreich.

Von der Baustelle des Bebenrothtunnels bei Unterrieden wollten die Täter am Fronleichnamswochenende viermal 700 Meter lange Kabel mitnehmen. Zunächst seien sie über einen Metallzaun geklettert. Zuvor hatten sie eine sogenannte S-Rolle durchtrennt, die wie Stacheldraht zur Sicherung angebracht war. Hinter dem Zaun lagen die Leitungen, aufgewickelt auf großen Holztrommeln.

Offenbar um die Kabel zum Abtransport vorzubereiten, zerlegten sie diese in jeweils etwa drei Meter große Stücke. Allerdings seien diese Teile aus nicht näher bekannten Gründen am Tatort zurückgelassen worden.

Erfolgreich waren Diebe auf einer Baustelle der Autobahn 44. Zwischen Mittwoch und Samstag sei an der Grünbrücke zunächst ein Kasten aufgehebelt worden, um Sicherungen herauszulösen. Anschließend seien Starkstromleitungen durchsägt worden. Gestohlen wurden dann 75 Meter Kabel im Wert von etwa 1500 Euro. (clm)

Hinweise: Polizei Witzenhausen, Tel. 0 55 42 / 9 30 40, Polizei Hessisch Lichtenau, Tel. 0 56 02 / 9 39 30.

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