Kasselerin Eva Kühne-Hörmann soll Justizministerin werden

Eva Kühne-Hörmann (51), die bisherige Wissenschaftsministerin, soll neue Justizministerin in Hessen werden.

Wiesbaden. Eva Kühne-Hörmann (51), die bisherige Wissenschaftsministerin, soll neue Justizministerin in Hessen werden. Sie ist die einzige Nordhessin im Kabinett. Noch hat Ministerpräsident Bouffier seine Kabinettsliste zwar nicht vorgestellt, doch die Namen sind am Dienstag bereits durchgesickert.

Viel ändert sich allerdings nicht. Kühne-Hörmann folgen wird allerdings überraschend der bisherige Innenminister Boris Rhein, der wiederum durch den bisherigen Generalsekretär Peter Beuth ersetzt wird. Auf ihren Posten bleiben Finanzminister Thomas Schäfer, Sozialminister Stefan Grüttner und der Leiter der Staatskanzlei, Axel Wintermeyer. Lucia Puttrich, bislang Umweltministerin, wird neue Bevollmächtigte für Bundesangelegenheiten und Europa. Kultusminister soll der bisherige Staatssekretär des Ressorts, Ralph Alexander Lorz werden.

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Das Umwelt und das Verkehrsministerium werden künftig von den Grünen Priska Hinz und Tarek Al-Wazir geführt. Letzterer ist zugleich Vize-Ministerpräsident.

An die Spitze der Fraktion wählten die CDU-Abgeordneten am Dienstag den Frankfurter Abgeordneten Michael Bodenberg, der bislang für Bundesangelegenheiten zuständig war. Parlamentarischer Geschäftsführer bleibt Holger Bellino.

Auch an der Spitze des Landtagspräsidiums soll sich nichts ändern aus Sicht Bouffiers: Die Fraktion wird den bisherigen Präsidenten Norbert Kartmann und als Vize auf dem Unionsticket den bisherigen Amtsinhaber Frank Lortz nominieren.

Am Dienstagnachmittag will der Regierungschef neben den Ministernamen auch die der Staatssekretäre nennen. (wet)

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