Mehr Linden für die Wilhelmshöher Allee: Verschönerungsarbeiten werden fortgesetzt

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Entlang der Wilhelmshöher Allee werden zurzeit weitere Linden gepflanzt: Ziel ist es, den Eindruck eines grünen Bands zwischen Innenstadt und Bergpark zu verstärken. 

Kassel. Die Wilhelmshöher Allee wird weiter aufgehübscht. Schon einen ganzen Sommer lang konnte man sich an den ersten Verschönerungen, etwa dem begrünten Gleisbett mit niedrigen Heckenpflanzen im unteren Teil der historischen Allee erfreuen.

Jetzt kommt das, was eine Allee ausmacht: Es werden weitere Bäume gepflanzt.  Insgesamt sollen 225 neue Linden hinzukommen. Damit soll die Allee, der im Laufe ihrer 230- jährigen Geschichte viele Bäumen abhanden gekommen sind, ihren ursprünglichen Charakter zurückerhalten. Ziel ist, den Eindruck eines grünen Bandes zwischen Innenstadt und Bergpark zu verstärken.

Jetzt hat die Firma Rohde im Auftrag der Stadt Kassel insgesamt rund 100 Baumscheiben hergestellt. Insgesamt 60 bestehende  Baumscheiben sind überarbeitet und 39 neu angelegt worden. „Um ein durchgängiges Gestaltungsbild zu erhalten, werden alle Baumscheiben mit Basaltbetonborden eingefasst und mit Rasen eingesät“, erklärt Stadtsprecher Michael Schwab: „Gleichzeitig werden durch Erneuerung der Einfassung und Vergrößerung der Baumscheiben die Lebensbedingungen der Bäume wesentlich verbessert.“ Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ist der Weg frei für die ersten Baumpflanzungen, so Schwab. Allein im Abschnitt zwischen Humboldtstraße und Kreuzung Schönfelder Straße/ Querallee werden in diesem Monat 74 Bäume gepflanzt, 46 zusätzliche Bäume an den neuen Standorten und 28 als Ersatz für stark geschädigte Bäume. 40 Bäume mussten gefällt werden. „Bei den Neupflanzungen handelt es sich um verschiedene Lindensorten, die besonders stresstolerant sind und sich deshalb als Stadtbäume gut eignen“, so Schwab.

Die Gesamtkosten der Arbeiten liegen bei 2,1 Millionen Euro. Kassel erhält für die gestalterische Aufwertung der Wilhelmshöher Allee 1,9 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“, 200 000 Euro muss die Stadt beisteuern.

Auch der Bestand von 450 Bäumen wird gepflegt.  Zudem werden Gehwege erneuert.

In einem nächsten Schritt werden ab 2018 neue Bänke, Fahrradständer und Papierkörbe aufgestellt. Dadurch soll ein einheitliches Erscheinungsbild hergestellt werden.

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