Ampelschaltungen sollen in Zeiten von Großbaustellen vorläufig angepasst werden

FDP will längere Grünphasen

Margret Müller

Kassel. Viele Staus im Innenstadtbereich wegen der zahlreichen Baustellen ließen sich nach Ansicht der FDP durch bessere Ampelschaltungen und teilweise längere Grünphasen vermeiden. „Zu Zeiten von solchen Verkehrsengpässen ist Pragmatismus gefragt“, fordert Margret Müller (FDP) stellvertretende Ortsvorsteherin im besonders betroffenen Stadtteil Mitte. Die Stadtverwaltung solle die Ampelsteuerung an neuralgischen Punkten übergangsweise verändern.

Längere Grünphasen gegen baustellenbedingte Staus schlägt die FDP-Ortsbeiratsfrau für folgende Stellen vor: • an der Trompete auf der Frankfurter Straße in Richtung Weinberg; • aus Richtung Trompete kommend an der Rathauskreuzung geradeaus in Fahrtrichtung Fünffensterstraße sowie für die Linksabbieger in die Wilhelmshöher Allee; • für Rechtsabbieger aus der Fünffensterstraße am Ständeplatz in Richtung Scheidemannplatz, sowie • aus Richtung Ständeplatz am Scheidemannplatz geradeaus in die Rudolf-Schwander-Straße sowie für Linksabbieger in die Kurfürstenstraße.

Müller ist überzeugt, dass mit längeren Grünphasen an diesen Stellen Staus deutlich verringert werden könnten. Dazu müssen auch die Vorzugsschaltungen für Busse und Bahnen angepasst werden.

Auf der Langzeitbaustelle Friedrich-Ebert-Straße sei es nicht nachvollziehbar, warum die Fahrtrichtung stadtauswärts für den Fahrzeugverkehr derzeit komplett gesperrt sei, anstatt die Autos über die Straßenbahnschienen zu führen. Die Trams fahren trotz der Bauarbeiten weiterhin.

„Wenn sich nach den ganzen Umbaumaßnahmen Autos und Straßenbahnen ohnehin eine Fahrspur teilen müssen, so könnte man doch bereits jetzt damit anfangen“, schlägt die FDP-Politikerin Margret Müller vor. (asz) Foto: Oschmann/nh

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