Im Mai wird Neubau in Kassel bezogen

Wingas: Geschäft läuft normal weiter

Kassel. Das Scheitern des Tauschgeschäfts zwischen dem Öl- und Gasförderer Wintershall und dem Energieriesen Gazprom, bei dem die Russen den 50-Prozent-Anteil der gemeinsamen Gashandelstochter Wingas übernehmen wollten, wird keine Auswirkungen auf die Beschäftigung und das Alltagsgeschäft der Kasseler haben.

Das erklärte auf Anfrage Wingas-Sprecher Nicolas Neu. Wie berichtet, ist auch der für Mai geplante Umzug von rund 400 Wingas-Mitarbeitern in Kassel in den Neubau am Königstor nicht von der überraschenden Entwicklung betroffen. Wingas wird wohl das gesamte Gebäude brauchen. „Unser Geschäft läuft ganz normal weiter“, betonte Neu.

Wingas beschäftigt insgesamt 500 Menschen, davon 100 an anderen deutschen Standorten und im Ausland. Das Kasseler Unternehmen gehört zu den größten Gashändlern in Europa und beliefert nur Großkunden wie Stadtwerke, Regionalversorger und Industrieunternehmen.

2013 verkaufte Wingas 44,3 Milliarden Kubikmeter Gas – eine Menge, die für mehr als 22 Millionen Einfamilienhäuser ausreicht. Der Umsatz stieg in jenem Jahr um 11,6 Prozent auf 12,5 Mrd. Euro. Zahlen für 2014 liegen noch nicht vor. Auch für die Kunden und bei der Zusammenarbeit mit Gazprom soll alles beim Alten bleiben. Wingas wird auch weiterhin sein Gas aus Russland beziehen. (jop)

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