Wintereinbruch

Schnee sorgt für mehr als 40 Unfälle in Nordhessen

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Der erste Schnee hat am Dienstag für glatte Straßen und etliche Unfälle in Nordhessen gesorgt.

Seit den Mittagsstunden sind über 40 Meldungen über Verkehrsunfälle sowie zahlreiche Mitteilungen über besonders glatte Straßen aus den vier nordhessischen Landkreisen und der Stadt Kassel bei der Polizei eingegangen, teilte Polizeisprecher Matthias Mänz mit. „Das ist für diesen Zeitraum außergewöhnlich viel.“

In rund einem Dutzend dieser Fälle, bei denen Autos von der Straße abkamen, stehe fest, dass die winterlichen Straßenverhältnisse für die Unfälle mitverantwortlich gewesen seien. Ob möglicherweise fehlende Winterreifen ebenfalls eine Rolle spielten, würden die zur Unfallaufnahme gerufenen Streifen jeweils überprüfen.

Drei Unfälle im Landkreis Kassel, bei denen Autos von der schneeglatten Fahrbahn abkamen, endeten im Straßengraben und für zwei der Fahrer letztendlich sogar im Krankenhaus. Glücklicherweise seien die Fahrer nur leicht verletzt worden, so Mänz.

Um kurz vor 14 Uhr war auf der Bundesstraße 251 zwischen der A 44 und dem Habichtswalder Ortsteil Ehlen ein Renault Kangoo im Graben gelandet, wenige Minuten später folgte zwischen Ahnatal-Weimar und Calden-Fürstenwald ein Seat Ibiza. Gegen 15 Uhr rutschte auf der Straße zwischen Zierenberg und Habichtswald-Dörnberg ein Sprinter ebenfalls von der Straße, ohne aber dass dabei jemand zu Schaden kam.

Auch aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Werra-Meißner seien solche Unfälle gemeldet worden. So ging beispielsweise auf der B3 Richtung Gilserberg zeitweise gar nichts mehr.

In Anbetracht der Tatsache, dass die bisherigen Unfälle alle offenbar noch recht glimpflich ausgingen und es nach derzeitigem Kenntnisstand bei leichten Verletzungen blieb, weist die nordhessische Polizei auf die Winterreifenpflicht für Kraftfahrzeuge bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte und Reifglätte hin.

Jetzt noch schnell Winterreifen wechseln: Was Autofahrer wissen müssen

Infos dazu gibt es auch bei der Polizei.

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