Rekordjahr: Wintershall macht 1,8 Milliarden Euro Gewinn

Kassel. Für den Kasseler Öl- und Gasproduzenten Wintershall war 2013 ein Rekordjahr. Die Tochter des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF steigerte den Umsatz nach heute in Kassel vorgelegten Zahlen um 16 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro.

Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter schnellte um 48 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr erwartet Wintershall-Chef Rainer Seele einen Ölpreis auf Vorjahresniveau. Der Umsatz werde aber wegen der kompletten Abgabe des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts an die russische Gazprom deutlich sinken. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen werde trotzdem leicht zulegen. 2013 war dieses nach Zahlen der Konzernmutter BASF um 5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gestiegen. In den kommenden fünf Jahren will Wintershall vier Milliarden Euro in den Ausbau des Öl- und Gasgeschäfts investieren, überwiegend in Norwegen und Russland.

Den Ergebnisschub des vergangenen Jahres verdankt Wintershall zum großen Teil der Einbeziehung der norwegen Öl- und Gasfelder Brage, Gjoa und Vega sowie einem beschleunigten Ausbau der Erdgasproduktion in Russland. Diese Zuwächse glichen die geringere Ölförderung in Libyen aus, die im Juli 2013 wegen Streiks an den Exportterminals eingestellt worden war. (wll)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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