Rekordgewinn von einer Milliarde Euro bei Wintershall

Kassel. Der größte deutsche Erdöl- und Gasproduzent, die Wintershall Holding GmbH, hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinn von 1,06 Milliarden Euro abgeschlossen. Das waren knapp 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Umsatz der Kasseler BASF-Tochter wuchs um rund elf Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging hingegen um rund zehn Prozent auf 2,16 Milliarden Euro zurück. Grund dafür war der monatelange Stopp der Ölförderung in Libyen. Mit dem Erdgashandel verdiente Wintershall vor Zinsen und Steuern 425 Millionen Euro, zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Dieser Teil des Geschäfts wird über die Tochter Wingas, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der russsichen Gazprom, abgewickelt. Für das laufende Jahr erwartet Wintershall nach Worten des Vorstandsvorsitzenden Rainer Seele einen Umsatz- und Gewinnanstieg. Das Unternehmen will sein Geschäft im arabischen Raum deutlich ausbauen.Weitere Schwerpunkte setzt die BASF-Tochter in Norwegen und in Russland. Die Zahl der Beschäftigten wuchs in Jahresfrist um 117 auf 2281 Mitarbeiter. Rund 1000 von ihnen arbeiten in Kassel. (gr/wll)

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