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Christlicher Verein aus Kassel richtet Raum der Heilung ein

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Will Gottes Hilfe für Kranke erbitten: Klaus-Peter Krempasky ist Vorsitzender des Vereins Raum der Heilung.

Kassel. „Wir sind keine Wunderheiler, wir sind ganz normale Menschen“, sagt Klaus-Peter Krempasky. Trotzdem glauben er und die 13 weiteren Mitglieder des christlichen Vereins „Raum der Heilung Kassel“, dass sie kranken Menschen helfen können – durch ihr Gebet zu Gott.

Am Dienstag, 17. Juli, wollen sie den Heilungsraum eröffnen. Dafür hat ihnen das Awo-Haus in Niederzwehren (Am Wehrturm 3) einen kleinen Saal zur Verfügung gestellt.

Jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr können Menschen mit körperlichen und seelischen Leiden in den Heilungsraum kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dann werden Teams aus jeweils drei Vereinsmitgliedern für die Erkrankten Hilfe von Gott erbitten. „Wir wissen, dass Gott heilt“, sagt Krempasky.

„Bei Gott ist nichts unmöglich“, davon ist Krempasky, der sich auch im Jesus-Zentrum engagiert, überzeugt. Mit dem Heilungsraum wolle man erreichen, dass möglichst viele Menschen „gesund und errettet werden und dass sie Jesus Christus als ihren Herren annehmen“.

Man müsse nicht gläubig sein, um in den Raum der Heilung zu kommen. „Es reicht, dass wir glauben, um den Kranken zu heilen.“ Etwa eine halbe Stunde dauere das Gebet. Dabei werde man dem Erkrankten auch die Hände auflegen oder ihn salben – vorausgesetzt er sei einverstanden. „Wir machen nie etwas gegen den Willen des Gastes.“

Das Angebot ist kostenlos. Spenden für den Verein seien willkommen, sagt Krempasky, würden aber nicht vor Ort angenommen. „Wenn jemand nach dem Gebet kommt und sich bedankt, dann sagen wir: Wir sind die falsche Adresse, danken Sie Gott.“

Die Heilung sei „manchmal spontan, manchmal ein Prozess“. Der Heilungsraum sei nicht Ersatz, sondern Ergänzung zur medizinischen Behandlung, sagt Krempasky. „Gott hat auch Ärzte geschaffen, um die Genesung zu fördern.“ Man wolle keine Konkurrenzsituation aufbauen. „Wir würden uns freuen, wenn wir mit den Ärzten zusammenarbeiten könnten.“ ARTIKEL UNTEN

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