Umleitung ist auch in der Gegenrichtung

Es wird ernst am Altmarkt: Vorarbeiten für den Umbau laufen

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Die Vorbereitungen für den Umbau der Altmarkt-Kreuzung laufen bereits: Derzeit verlegen beispielsweise die Städtischen Werke Leitungen im Bereich der Straße „An der Fuldabrücke“.

Kassel. Die Vorarbeiten für den Umbau des Altmarktes haben bereits im April begonnen, deshalb kommt es gerade im Berufsverkehr immer wieder zu Behinderungen. Mitte Juli beginnen nun die Arbeiten auf der Rechtsabbiegerspur von der Brüderstraße in Richtung Fuldabrücke.

Bis zum Beginn der Sommerferien am 28. Juli wird das Abbiegen hier aber noch möglich sein. Anfang September und nach den Schulferien wird es mit den Straßenbauarbeiten richtig losgehen, kündigt die Stadt an. Mit starken Beeinträchtigungen ist während der Bauzeit bis Ende 2015 zu rechnen.

Als erste Abschnitte sind die Bereiche Weserstraße in Richtung Kurt-Schumacher-Straße und „An der Fuldabrücke“ in Richtung Weserstraße dran. Zuvor aber müssten ab Ende Juli unter anderem noch Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegt werden. Deshalb wird die Rechtsabbiegerspur von der Brüderstraße in Richtung Fuldabrücke komplett gesperrt. Auch der Tunnel-Durchgang unter der Brüderstraße sei dann dicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Tunnelpassage in Richtung Finanzamt, Weserstraße und „Die Freiheit“ sei aber weiterhin möglich.

Lexikonwissen:

Der Altmarkt im Regiowiki

Fußgänger und Radfahrer werden dann vom Steinweg kommend über den Renthof, die Schlagd beziehungsweise Karl-Branner-Brücke zum Wesertor und in die Unterneustadt umgeleitet. Diese Umleitung ist auch in der Gegenrichtung, von der Leipziger Straße kommend, nutzbar. Ansonsten sollte man spätestens am Unterneustädter Kirchplatz die Straßenseite wechseln. Die Vorarbeiten der Städtischen Werke Netz + Service GmbH sollten Anfang September erledigt sein.

Bis dahin soll die alte Ampelanlage am Altmarkt abgebaut sein. Deshalb wird Mitte August damit begonnen, die Baustellen-Ampeln zu installieren. Anfang 2015 sollen die Bauarbeiten in der Brüderstraße und der Kurt-Schumacher-Straße anlaufen.

Ziel der notwendigen Modernisierung der Kreuzung sei es, sichere und gleichberechtigte Querungsmöglichkeiten für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen, erläutert Stadtbaurat Christof Nolda. Fußgänger könnten die Kreuzung nach dem Umbau ebenerdig überqueren und auch die Bus- und Straßenbahnhaltestelle sicher und barrierefrei erreichen. Dazu sind Überwege über die Weserstraße, die Kurt-Schumacher-Straße und die Brüderstraße geplant. Die Fußgängertunnel sollen im Laufe der Umbauarbeiten geschlossen und gefüllt werden.

„Die Kreuzung soll von allen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen gut und sicher überquert werden können: Autofahrern, ÖPNV-Nutzern, Radfahrern sowie Fußgängern mit und ohne Mobilitätseinschränkung“, sagt Nolda. So werde auch die Verkehrsführung für Radfahrer verbessert und sicherer durch Ampeln. Trotz der Veränderung für den Autoverkehr werde eine moderne Ampelschaltung dafür sorgen, dass sich die Wartezeiten nur unwesentlich verlängern.

Von Martina Heise-Thonicke

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