A7 wird Dauerbaustelle: Einschränkungen in den nächsten fünf Jahren

Kassel. Die Unfälle und Staus der vergangenen Wochen auf der A 7 im Raum Kassel waren nur ein Vorgeschmack auf das, was kommt: Die Autobahn wird – mit Unterbrechungen und in unterschiedlicher Ausprägung – für die nächsten fünf Jahre zur Baustelle.

Das hat das Kasseler Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) bestätigt.

Mit Behinderungen sei zu rechnen, allerdings wolle man alles tun, um chaotische Verhältnisse wie jüngst auf der A 7 an der Landesgrenze zu Niedersachsen zu vermeiden.

Laut ASV stehen zwei große Baumaßnahmen an: Von Mittwoch an bis August dieses Jahres werden zwischen der Anschlussstelle Kassel-Nord und dem Dreieck Kassel-Süd zunächst Winterschäden und Spurrinnen beseitigt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro. Das zweite Projekt schließt sich im November dieses Jahres an; dabei soll der Autobahn-Abschnitt zwischen Kassel-Ost und Kassel-Süd von sechs auf acht Fahrspuren erweitert werden. Diese Arbeiten werden sich laut ASV über fünf Jahre hinziehen. 65 Millionen Euro kostet diese Baumaßnahme, die wegen des Baus der A 44 von Kassel nach Eisenach nötig wird.

Denn die jetzt sechs Spuren der A 7 zwischen Kassel-Süd und Kassel-Ost können den zusätzlichen Verkehr nach Fertigstellung der A 44 nicht mehr bewältigen. Statt der heute 80.000 Fahrzeuge werden für 2025 laut Prognose 110.000 Autos auf diesem A 7-Abschnitt unterwegs sein.

Sind die 1,8 Mio. Euro nicht hinausgeworfenes Geld, wenn gleich anschließend die Fahrbahn verbreitert werden soll? „Nein“, sagt ASV-Sprecherin Christina Röntgen. Die nun beginnende Sanierung der Fahrbahn sei unabdingbar, um den Verkehr weiter zu gewährleisten. Sie sei außerdem Voraussetzung für den achtspurigen Ausbau. Denn während dieser Bauarbeiten müsse der Verkehr auch über die Standspuren geführt werden. Um diese Belastung auszuhalten, müssten diese vorher ausgebessert werden.

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