Kulturausschuss fordert Information über Auflagen für den Bergpark Wilhelmshöhe

Wie wird das Welterbe gesichert?

Helga Weber

Kassel. Was muss getan werden, damit der Bergpark Wilhelmshöhe den Status des Unesco-Welterbes dauerhaft behält? Der Kulturausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, dass der Kasseler Magistrat, die Museumslandschaft Hessen Kassel und der Verein Bürger für das Welterbe über die Auflagen informieren sollen, die mit dem Welterbestatus verbunden sind. Hintergrund des Antrags der Fraktion der Grünen ist, dass in einem Monitoring-Verfahren regelmäßig überprüft wird, ob die Objekte weiter welterbewürdig sind.

Man wolle keine unnötige Besorgnis wecken, sagte Helga Weber von den Grünen, aber es sei wichtig, die bestehenden Auflagen zu kennen.

Die Ansiedelung des Fraunhofer-Instituts Iwes für erneuerbare Energien am Nordflügel des Kulturbahnhofs beeinträchtigt nach Ansicht von Oberbürgermeister Bertram Hilgen nicht die Kulturwirtschaft in diesem Areal. Die Stärkung des Standortes durch Iwes werde auch der Kulturwirtschaft nutzen, sagte Hilgen auf eine Anfrage der Grünen, welche Möglichkeiten der Magistrat sieht, den Verbleib der Kreativunternehmen im Quartier zu sichern.

Einem Antrag der CDU-Fraktion, in einer der nächsten Sitzungen studentische Arbeiten zum Thema „Kulturwirtschaft in Kassel – Perspektiven und Planungspotenziale für die Stadtentwicklung“ vorzustellen, stimmte der Kulturausschuss in modifizierter Form zu. (w.f.) Archivfoto: Koch

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