Brand in Prostituierten-Wohnung: 13 Personen verletzt

Kassel. In einem Wohnhaus in der Kasseler Unterneustadt hat es am frühen Freitagmorgen gebrannt. Die Feuerwehr musste acht Personen retten, 13 Menschen erlitten eine Rauchvergiftung. In dem Haus waren laut Polizei vor allem so genannte Terminwohnungen von Prostituierten eingerichtet.

Es war ein Großaufgebot der Einsatzkräfte, das am frühen Freitagmorgen zu dem Wohnhaus am Schwanenweg ausrückte. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen schon aus mehreren Fenstern. In beiden Stockwerken oberhalb der brennenden Wohnung riefen schon mehrere Menschen um Hilfe, berichtet die Feuerwehr.  

Zuletzt aktualisiert um 16.40 Uhr.

Insgesamt wurden 13 Personen verletzt, darunter auch ein Feuerwehrmann. Es entstand ein Schaden von mindestens 150.000 Euro. Bei der Brandursache geht die Polizei von einem technischen Defekt aus, der entweder am Herd oder Waschmaschine aufgetreten ist.

In dem Haus sind nach Angaben der Polizei vor allem so genannte Terminwohnungen eingerichtet, in denen Prostituierte arbeiten. Auch die betroffene Wohnung, die offiziell von einem Pärchen bewohnt wird, sei eine solche Terminwohnung.

Zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs waren insgesamt 30 Personen in dem Haus. Ob sich auch in der betroffenen Wohnung im ersten Obergeschoss jemand aufhielt, dazu hat die Polizei noch keine Erkenntnisse.

Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, mehrere Notärzte, sechs Rettungswagen und die Polizei im Einsatz. (rpp/bal)

Rubriklistenbild: © Malmus

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