Fußball-Gruppenliga: Bloß nicht zu sicher fühlen

Wolfsanger empfängt am Sonntag die FSK Vollmarshausen

Bloß nicht verlieren: Marcel Kahl (rechts) trifft mit dem TSV Wolfsanger auf die FSK Vollmarshausen. Das unterlegene Team sollte auch den Blick Richtung Abstiegszone nicht aus den Augen verlieren. Foto:  Hedler/nh

Kassel. Wenn Sonntag ab 15 Uhr an der Fuldatalstraße im Spiel der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) der TSV Wolfsanger auf die FSK Vollmarshausen trifft, treten zwei Mannschaften gegeneinander an, denen eine Niederlage richtig weh tun kann.

Gastgeber Wolfsanger rangiert derzeit mit 27 Punkten auf Platz zehn, während Vollmarshausen nur einen Punkt mehr auf dem Konto hat und damit den achten Rang inne hat. Im Klartext heißt das: Der Verlierer könnte über kurz über lang Kontakt zu den Abstiegsplätzen bekommen. Nach derzeitigem Stand wird es am Saisonende vier Absteiger geben. Die Begegnung der Vorrunde entschieden die Gäste deutlich mit 5:1 für sich.

TSV WOLFSANGER

Nur eine der letzten drei Heimpartien konnten gewonnen werden (2:1 gegen Grebenstein). Bitter vor allem die 1:5-Pleite im Nachholspiel am Ostermontag gegen Dörnberg. Trotz der Niederlage zeigte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Frank nicht geschockt und lieferte am vergangenen Sonntag bei der 2:3-Niederlage in Sandershausen über weite Strecken eine starke Leistung ab. „Eine Niederlage können wir uns nicht leisten, denn zu den Abstiegsrängen sind es nur fünf Punkte“, sagt der Wölfe-Coach und weiter: „Allerdings macht uns die gute Leistung von Sandershausen Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis.“ Bis auf die Gesperrten und Langzeitverletzten kann kann Frank auf seine kompletten Kader zurückgreifen.

FSK VOLLMARSHAUSEN

Sein Gegenüber Bernd Sturm sieht die Situation seiner Mannschaft etwas gelassener: „Bei noch acht ausstehenden Begegnungen machen wir uns keine Sorgen. Es muss uns allerdings gelingen, die richtige Mentalität auf den Platz zu bringen.“

Nur gegen den Tabellenletzten VfL Kassel siegte die Mannschaft von Bernd Sturm seit Beginn der Restrunde. Erst nach einer deutliche Steigerung in der zweiten Halbzeit wurde ein 0:1 noch in einen 2:1-Sieg umgewandelt. Bittere Heimniederlagen gab es gegen Weidenhausen II und Wettesingen/Breuna/Oberlistingen, während die Auswärtspartien gegen die beiden Ersten durchaus Hoffnung machen. Ausfälle hat Sturm keine.

Von Horst Schmidt

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