Umweltfest am 23. April mit 150 Ausstellern

Tag der Erde 2017: Das müssen Sie zum Fest in Wolfsanger wissen

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Zum Tag der Erde 2016 auf der Friedrich-Ebert-Straße kamen tausende Besucher.

Auf der abgesperrten Wolfsangerstraße, einem Teilstück des Wolfsgrabens sowie weiteren Bereichen im Kern des Kasseler Stadtteils Wolfsanger wird am Sonntag, 23. April, der Tag der Erde gefeiert.

Das Umwelt- und Kulturfest Tag der Erde wird kleiner ausfallen als in Vorjahren, dennoch werden wieder Tausende Besucher erwartet.

Entlang der Festmeile präsentieren sich von 11 bis 18 Uhr gut 150 Vereine, Initiativen und weitere Aussteller mit vielfältigen Informationen rund um Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Allerlei Produkte aus diesem Spektrum werden zum Kauf angeboten, es gibt vegetarische und vegane Speisen sowie ein begleitendes Musikprogramm auf zwei Bühnen.

Bevor die Stände am Sonntag öffnen, wird als Auftakt bereits um 10 Uhr in der nahen Johannis-Kirche ein Familiengottesdienst gefeiert.

Wegen des ökologischen Leitgedankens haben die Veranstalter des Tags der Erde an das Publikum die dringende Bitte, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Bussen und Bahnen zu kommen. Von der Innenstadt aus ist das Fest mit der Straßenbahnlinie 6 über die Haltestellen Am Fasanenhof oder Wolfsgraben direkt zu erreichen. Abweichend vom normalen Sonntagsfahrplan fährt die Linie 6 am Sonntag bereits ab 8.30 Uhr halbstündlich und von 11.30 Uhr bis nach Veranstaltungsende im Viertelstundentakt.

Auch mit der KVG-Buslinie 26, die zwischen der Weserspitze und der Hasenhecke verkehrt, kommt man zum Tag der Erde. Die Busse werden im Bereich der Festmeile jedoch teilweise umgeleitet und fahren dort nicht die regulären Haltestellen an.

Informationen zum Festparcours und zu den Anbietern gibt es auf www.tag-der-erde.net.

Das Programm beim Tag der Erde

Standort Johannis-Kirche:

  • 11.15 Uhr: Musikverein Ahnatal (Blasmusik)
  • 12 Uhr: Nawa (Chansons)
  • 12.30 Uhr: Kesse Kerle (Chansons der 30er und 40er-Jahre)
  • 13 Uhr: Herkules Hilly Billy (Square Dance)
  • 13.30 Uhr: Discord (Jazz)
  • 14.15 Uhr: Golden Globe Orchestra (Jazz)
  • 15 Uhr: Musikalische Andacht
  • 15.30 Uhr: Musikzentrum im Kutscherhaus (Brass Band)
  • 16.15 Uhr: Posaunenchor der Johannis-Kirche
  • 16.45 Uhr: Das Zufallsorchester
  • 17.15 Uhr: New Age (Oldies)
  • 17.45 Uhr: MMO (Reggae)

Standort Wolf-Apotheke:

  • 12, 13, 15.15 Uhr: Gitarrenduo Tommy San & Michael Struhtz
  • 12.30, 14.30, 16.30 Uhr: Jongliertheater Hieronymus
  • 13 u. 15 Uhr: Kantorei St. Martin

Parkverbote beim Tag der Erde

Entlang der Festmeile vom Tag der Erde im Ortskern von Wolfsanger werden am Sonntagmorgen ab 5 Uhr Halteverbote eingerichtet, damit die Aussteller aufbauen können, teilt die städtische Straßenverkehrsbehörde mit und macht darauf aufmerksam, dass widerrechtlich geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden. Ab 7 Uhr bis voraussichtlich 20 Uhr werden dann folgende Straßen für den Verkehr gesperrt:

  • die Wolfsangerstraße zwischen „Hinter dem Fasanenhof“ und „Im Bornhof“
  • der Wolfsgraben zwischen Fuldatalstraße und Hörnebachweg
  • der Roßpfad ab der Fuldatalstraße
  • der Rinnbornweg ab der Straße „Auf der Freiheit“.

Zusätzlich werden sämtliche Einmündungen der betroffenen Seitenstraßen gesperrt.

Da es im näheren Umfeld der Veranstaltung nur wenige Parkmöglichkeiten gibt, bittet die Stadtverwaltung alle Besucher, möglichst nicht mit dem Auto zu kommen.

Bratwurst-Streit im Vorfeld des Tags der Erde

Die Kontroverse um den Ausschluss von fleischhaltigen Imbissen beim Tag der Erde in diesem Jahr scheint sich etwas gelegt zu haben: Bislang ist nichts aus verschiedenen Ankündigungen geworden, am Rande der Festmeile in Wolfsanger Bratwurst anzubieten. Mit einer Grillaktion vor der Handwerkskammer Kassel hatten im Februar Fleischermeister aus der Region gegen das Bratwurstverbot beim Tag der Erde am 23. April protestiert.

Ärger hatte es auch gegeben, weil das Kasseler Umweltfest mit 130 Standbetreibern statt wie im Vorjahr über 200 deutlich kleiner ausfallen wird. Angesichts etlicher Beschwerden von Gruppen, die nicht zum Zuge kommen, hatten die Veranstalter um Verständnis geworben.

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