Ortsbeirat Wolfsanger-Hasenhecke investiert 25 000 Euro in die Sanierung

Treppen werden nun repariert

Bröckelnder Beton: Der Treppenaufgang zur Kirche in Wolfsanger (Bild) muss erneuert werden. Foto: Dilling

Wolfsanger-Hasenhecke. Bröckelnde Kanten, Risse in den Stufen: Der harte Winter hat zwei Treppenanlagen in Wolfsanger stark zugesetzt.

Der Ortsbeirat hat deshalb nach einer Ortsbesichtigung mit dem Straßenmeister des Straßenverkehrs- und Tiefbauamts während seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Aufgang von der Fuldatalstraße zur Kirche sowie die Treppe zwischen Bergstraße und Fuldablick im Terrassenquartier des Stadtteils von Grund auf sanieren zu lassen.

Laut Ortsvorsteher Alfred Langer (SPD) sollen die Treppen noch diesen Herbst in Ordnung gebracht werden.

Der Ortsbeirat lässt sich die Sanierung viel Geld kosten. Für die Arbeiten sind 25 000 Euro veranschlagt, die aus dem Stadtteiltopf für Straßen, Wege und Plätze bezahlt werden sollen.

Eine frühere provisorische Ausbesserung der Stufen hatte sich als unzureichend erwiesen. Durch den Frost sind viele reparierte Stellen wieder aufgebrochen.

Auf dem Wunschzettel des Ortsbeirats steht außerdem eine Reparatur der Spiekershäuser Straße. In Höhe von Haus Nr. 64 sei – vermutlich durch einen Rohrbruch – die Straße aufgebrochen. Nun habe sich dort die Fahrbahn gesenkt, sagte Langer. Die Stadt solle das reparieren, forderte das Gremium.

Klagen von drei Anwohnern des Neubaugebiets Triftweg /Dossenborn über Schäden durch angeblich falsch ausgebaute Straßen betrachtet der Ortsbeirat mit Skepsis. Auf seine Anfrage hin hatte die Stadt mitgeteilt, die Beschwerden seien unbegründet, alle Bürgersteige und Fahrbahnen seien nach den Vorgaben der Planer gebaut worden. Alois Zumbrägel (CDU) meinte, einige Anlieger hätten wohl voreilig ihre Grundstückseinfriedungen befestigt. Es sei Aufgabe der von ihnen beauftragten Architekten, sich zu informieren, welches Niveau später die angrenzenden Wege und Straßen erhalten. „Da ist eine Hecke gepflanzt worden, ohne zu wissen, wie hoch die Straße kommt“, sagte Zumbrägel. Der Ortsbeirat forderte die Stadt auf, mit der Straßenbaufirma und den Anliegern eine Lösung zu suchen.

Temposünder

Im Kinderwiesenweg, einer Tempo-30-Zone, wird zu schnell gefahren. Diese Beobachtung von Anwohnern hat eine Langzeitgeschwindigkeitsmessung der Stadt im Juli ergeben. Der schnellste Autofahrer war mit 79 Kilometern pro Stunde unterwegs. Jetzt will der Ortsbeirat Wolfsanger / Hasenhecke ermitteln, was eine Tempomessanlage kostet und diese dann möglicherweise aus eigenen Mitteln anschaffen. (pdi)

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