Beim Umsteigen haben Fahrgäste aus Wolfsanger häufig das Nachsehen

Dach fehlt: Diesen Unterstand am Bolzplatz können Jugendliche in Wolfsanger bei Regen nicht nutzen. Foto: Dilling

Wolfsanger. Für Bewohner des Stadtteils Wolfsanger/Hasenhecke, die abends von der Innenstadt mit der Bahn nach Hause fahren wollen, ist häufig an der Haltestelle Weserspitze Endstation. Sie müssen lange auf den Anschlussbus warten.

So sieht es der Ortsbeirat, der sich jetzt mit Beschwerden befasste. Das Gremium forderte den Magistrat auf, bei der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) auf Verbesserungen zu drängen.

Normalerweise fährt die Tramlinie 6 nach Wolfsanger. Doch abends und sonntags seien die KVG-Kunden auf die Linie 3 angewiesen, sagte Ortsvorsteher Alfred Langner (SPD). An der Weserspitze müssen sie in den Bus 6/26 umsteigen. Doch dieser sei häufig bereits kurz vorher abgefahren, wenn die Linie 3 etwas Verspätung habe.

Fahrgäste müssten dann eine Stunde auf den nächsten Bus warten. „Das ist ein Konstruktionsfehler des Fahrplans“, sagte der Ortsvorsteher. Der Bus habe nur 25 Minuten Zeit, die Tour von der Weserspitze zur Hasenhecke und zurück zu bewältigen. Die Fahrer müssten pünktlich an der Weserspitze abfahren. Denn sonst riskierten sie auf der Rückfahrt zur Innenstadt, Anschlüsse zu verpassen. Jugendliche von Wolfsanger und Hasenhecke können sich demnächst über verbesserte Freizeitmöglichkeiten im Freien freuen: Laut Ortsvorsteher Langner wird das Umwelt- und Gartenamt den Bolzplatz hinter den Jugendräumen an der Hasenhecke sanieren. „Der war bisher ein Sturzacker und unbespielbar“, sagte Langner. Er habe sich mit dem Amt geeinigt, dass der Platz mit zwei Toren insgesamt verkleinert und mit Sand eingeebnet wird. Zum Wald hin solle er ein Ballfangnetz erhalten.

Bolzplatz Triftstraße

Einmütig sprach sich der Ortsbeirat dafür aus, einen Unterstand am Bolzplatz an der Triftstraße zu reparieren. Dort fehlt ein Dach. Jugendliche suchten sich deswegen einen trockenen Platz auf dem Gelände der Grundschule. Deren neue Leiterin, Edda Ritz-Ziegler, bestätigte, dass sich öfter Jugendliche im unteren, nicht einsehbaren Bereich der Schule aufhielten. Es sei schon zu Schmierereien an den Wänden gekommen.

An der Reparatur des Unterstands sollten die jungen Leute beteiligt werden, regte Ortsbeiratsmitglied Alois Zumbrägel (CDU) an. Dann behandelten sie hinterher die Einrichtung pfleglicher. (pdi)

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