Firma Best Job ist insolvent

300 Zeitarbeiter müssen weiter um Lohn bangen

Kassel. Die 300 Mitarbeiter der insolventen Zeitarbeitsfirma Best Job müssen weiter um ausstehende Löhne bangen.

Laut der zuständigen Arbeitsagentur in Dessau wird voraussichtlich erst im März Insolvenzgeld fließen. Ausstehende Löhne aus dem vergangenen Jahr werden womöglich gar nicht mehr gezahlt.

Best Job hatte am 23. Februar Insolvenz angemeldet. Bereits Ende des vergangenen Jahres haben einige Zeitarbeiter nach eigener Aussage für geleistete Arbeit kein Geld mehr bekommen. Schecks seien geplatzt. Nach HNA-Informationen sollen auch zehntausende Euro Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt worden sein.

Viele Zeitarbeiter sind nach Monaten ohne Lohn in finanzieller Not. Das bekommt auch die zuständige Agentur für Arbeit in Dessau zu spüren: „Wir werde von den vielen Anrufen fast lahm gelegt“, sagt Sprecherin Renee Ramm. In Dessau ist der Stammsitz von Best Job, deshalb wird das Insolvenzgeldverfahren dort abgewickelt.

Damit endlich Geld fließt, müsse es vorher ein Insolvenzereignis geben. Das kann die Eröffnung oder das Abweisen eines Insolvenzverfahrens sein. Damit rechne die Agentur jedoch erst im März. Anders sei die Lage im Falle einer Kündigung. Sie gilt als Insolvenzereignis und erlaube einen Vorschuss beim Insolvenzgeld.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe der HNA. (gör)

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