Ortsbeirat Wehlheiden: Gehweg soll bis zur Schönfelder Straße verlängert werden

Ziegelstraße wird komplett saniert

Kassel. Die Stadt will die 150 Meter lange Ziegelstraße im Bereich von der Gräfestraße bis zur Zufahrt zur Universität von Grund auf erneuern. Über die Straße werden angrenzende Wohnquartiere und Geschäfte erschlossen.

Sie diene als Feuerwehrzufahrt und Zufahrt zum Uni-Parkplatz, zum Altenpflegeheim und als Rad- und Fußwegverbindung zur Wilhelmshöher Allee, berichtetet Doris Nußer vom Straßenverkehrsamt dem Ortsbeirat Wehlheiden während dessen jüngster Sitzung.

Der nördliche Gehweg wird 1,75 Meter breit, im Bereich der Hausnummer 28 nur 1,50 Meter breit. An beiden Straßenseiten werden Rinnen aus Basaltpflaster gebaut, die Fahrbahn soll maximal 5,75 Meter breit werden und einen Asphaltbelag bekommen. Den gibt es auch für die Parkplatzflächen, die mit Betonhochbordsteinen begrenzt werden. Es gibt eine neue Straßenbeleuchtung und auch die Strom- und Gasleitungen werden erneuert.

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen, die Anwohner werden mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt.

Nußer erläuterte, dass die Straße nicht, wie von den Anwohnern gewünscht, als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen werden kann. Dagegen spräche, dass sie nicht zum Aufenthalt geeignet sei. Anwohnerparken sei nicht möglich, da sie zu schmal sei und sehr viele Fußgänger die Straße nutzten.

Der Ortsbeirat stimmt dem Ausbau grundsätzlich zu, möchte aber, dass der Gehweg bis zur Schönfelder Straße ausgebaut wird. Dafür soll das Pflaster des Gehwegs, der niveaugleich mit der Straße verlegt wird, aufgenommen werden, die Bordsteine verlegt und der Gehwegbelag entsprechend höher gepflastert werden, lautet die Forderung.

Mit 30 000 Euro aus seinen Dispositionsmitteln will sich der Ortsbeirat an der Sanierung der Kohlenstraße im Bereich zwischen Wehlheider Kreuz und Friedenstraße beteiligen, beschloss er. Zugleich bittet er die Stadt, sicherzustellen, dass in Höhe der Bushaltestelle bautechnisch keine zusätzlichen Lärmquellen entstehen.

Per Beschluss bittet das Gremium die Stadt außerdem, sich dafür einzusetzen, dass die Stadtschleuse als integrierter Bestandteil der schiffbaren Bundeswasserstraße Fulda erhalten bleibt. (pom/nh)

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