Zissel: OB Hilgen verspricht Hilfe für Ausfälle durch documenta

Schwungvoll ins Zissel-Jahr: Die jungen Tänzerinnen der Gruppe Showtanz und Musikzug im Verein „Zissel in Kassel“ unterhielten die Gäste des Neujahrsempfangs mit zwei Tanzeinlagen. Fotos: Koch

Kassel. Sponsoren sollen für eventuelle finanzielle Ausfälle beim Zissel in diesem Jahr aufkommen. Dafür will Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) sorgen. Das versprach er während des Neujahrsempfangs des „Vereins Zissel“ in Kassel.

Weil die documenta 13 die Karlswiese für eine Außenausstellung benötigt, findet das Wasserfest in diesem Jahr auf kleinerem Raum statt. Fahrgeschäfte sollen, soweit möglich, in die Zisselmeile auf dem Auedamm integriert werden, sagte Zissel-Präsidentin Nancy Hirschfeld. Ein Ausweichen auf die Schwanenwiese sei nicht in Frage gekommen: „Der Zissel ist ein Wasserfest und gehört an die Fulda.“

„Der Zissel soll nicht unter dem Wegfall großer Fahrgeschäfte leiden“, erklärte Hilgen. Er werde persönlich Sponsoren suchen, damit das Nebeneinander mit der documenta nicht zum Nachteil des Volksfestes sei. „Dafür verbürge ich mich, das ist versprochen, das gilt“, sagte Hilgen.

Der Oberbürgermeister dankte den Organisatoren des Wasserfestes und der Kunstausstellung, die eine einvernehmliche, vernünftige Lösung gefunden hätten. documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld zählte zu den zahlreichen Gästen im Bürgersaal des Kasseler Rathauses.

Neujahrsempfang des Zissel in Kassel e.V.

Präsidentin Hirschfeld erinnerte daran, dass der Verein das Fest im vergangenen Jahr zum ersten Mal komplett selbst organisiert hat. Damit wollten die Ausrichter für mehr Qualität auf der Zisselmeile sorgen. Es sei aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen, alle Standplätze selbst zu vergeben. Oberbürgermeister Hilgen lobte die „makellose Organisation“. Das habe zu einer Qualitätssteigerung geführt, auch wenn die Zahl der Stände reduziert wurde. Der Zissel 2011 stand unter dem Motto „Zissel feiern ist ein Segen, erhaltet unser’n Fluss am Leben“. Den Ablauf des Festes ließ Vorstandsmitglied Timo Hackenberg Revue passieren.

Königin griff zum Mikrofon

Damit der Empfang nicht nur aus Reden bestand, trat wieder die Gruppe Showtanz und Musikzug auf. Unter der Leitung von Claudia Guzowski zeigten die jungen Tänzerinnen zwei Tänze. Als Überraschung griff Zisselkönigin Pia Nordmann zum Mikrofon. Trotz einer Erkältung sang sie für das Publikum das Lied „Can’t fight the Moonlight“.

Von Marcus Janz

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.